Volleyball: Niederlagen für Merkur und SVB
zuletzt aktualisiert: 23.09.2008Es war ein Spiel der Gegensätze mit vorhersehbarem Ausgang. Auf der einen Seite des Netzes im Dress des TV Voerde II viele Routiniers, auf der anderen Seite die Klever Bezirksliga-Azubis, in der Mehrzahl in ihrem ersten Auswärtsauftritt, der für die jungen Merkurianer katastrophal begann.
Bei 2:12 war im ersten Satz eine Auszeit nötig, um die eigene Nervosität und Hektik zu bekämpfen. Die Unterbrechung tat gut und half den Merkur-Youngstern auf die Sprünge. „Unsere Schwächen in Annahme und Abwehr wurden geringer. Wir konnten uns danach im Angriff sogar streckenweise gut durchsetzen“, freuten sich Spielertrainer Peter Schrievers und Roman Flaig, als der erfahrenste Akteur im Merkur-Team auch Schrievers verlängerter Arm auf dem Spielfeld.
Noch besser lief es für das Sextett um Spielgestalter Fabian Fischer in Durchgang zwei. Bis 20:21 waren beide Teams auf Augenhöhe, dann setzte sich der TV dank seiner Cleverness zum 25:20 ab. „Voerde nutzte die Schwächen unserer Feldabwehr und wir mussten viele Punkte durch platzierte Bälle in Kauf nehmen,“ bekannte Peter Schrievers, dessen Schützlinge in Satz drei Lehrgeld zahlten. Die niedrige Hallenhöhe machten ihnen in Annahme und Angriff ordentlich zu schaffen. VfL: Holtermann, Flaig, Ebben, Paczkowski, Hendricks, Fischer, Reetz, Klychev.
Bezirksliga-Damen:
Rumelner TV - SV Bedburg-Hau 3:1 (26:24, 25:18, 18:25, 25:16). Rumelns Sechs präsentierte sich am eigenen Netz in noch stärkerer Besetzung als vor Wochenfrist beim Gastspiel in Hau. Dennoch zeigte Das SVB-Sextett anfangs der Partie wenig Respekt vor den körperlich überlegenen gegnerischen Blockspielerinnen und sicherte sich dank druckvoller Aufschläge Führungen von 10:4 und 14:5. Erst dann stabilisierte sich Rumelns Annahme und der RTV punktete konstanter. Hau war bei 24:23 noch vorn.
Der Satz ging aber dennoch verloren. „Rumeln spielte in dieser Phase präziser und im Angriff risikofreudiger als meine Spielerinnen“, sah SVB-Coach Kemper Ursachen für den Satzverlust. Ähnlich der Ablauf im zweiten Durchgang. Bis 17:19 war die SVB-Sechs noch recht gut im Rennen.
Dann führten individuelle Fehler und die im Vergleich mit Rumeln schwächere Annahmeleistung zum 0:2-Satzrückstand. Mit neuerlichen Spielerwechseln im Angriff und Tanja Caldenhoven in der Schaltstelle im Zuspiel verlieh Haus Coach dem Spiel seiner Sechs neue Impulse. Das SVB-Sextett dominierte in Satz drei, fing sich dann anfangs von Durchgang vier eine Aufschlagserie der Rumelner Zuspielerin Agnes Götzen zum 1:11. Der Weg in die Niederlage war vorgezeichnet.
SVB: Schumacher, Behrens, Herzog, Caldenhoven, Groetelaers, Moß, Ben-Hamida, Berens.
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