Tischtennis: Rhenania baute Vorsprung aus
VON DIETER STUMPE UND HELMUT VEHRESCHIILD - zuletzt aktualisiert: 04.12.2006Tischtennis: Weiß-Rot-Weiß Kleve beim 1:9 in Schaephuysen ohne Chance. Landesliga-Spitzenreiter DJK Kleve siegte 9:3 über dezimierte Krefelder und liegt nun fünf Punkte vor Verfolger SV Walbeck II.
Herren-Verbandsliga
TTC BR Schaephuysen – Weiß-Rot-Weiß Kleve 9:1 (28:8): Mit genau diesem Ergebnis hatte man im Vorfeld rechnen müssen, da Herbstmeister Schaephuysen neben elf Siegen und 22:0-Punkten natürlich auch ein ganz dominantes Spielverhältnis hingelegt hat. Das bisherige Durchschnittsergebnis mit 9:1 Spielen wurde es dann auch im letzten Hinrundenspiel gegen Weiß-Rot-Weiß Kleve. Peter Hendricks, WRW- Mannschaftsführer, holte den Ehrenpunkt für sein Team.
Während Brandt/Kamps (Cheng/Burbach) und Beyerinck/Voß (Schmidt/ Waschipki) jeweils recht klar in drei Sätzen unterlegen waren, hielten Hendricks/Lewandowski ihr Doppel gegen Konzer/Lindemann bis weit in den fünften Satz offen und waren nur knapp mit 8:11 unterlegen. Nichts anbrennen ließ das Spitzenpaarkreuz der Gastgeber. Zhigiang Cheng löste seine Aufgabe gegen Frank Lewandowski ähnlich souverän wie auch Andreas Konzer, der Christian Kamps ebenfalls in drei Sätzen besiegte. Als dann auch noch Udo Lindemann ein 3:1 gegen Bastian Beyerinck hingelegt hatte und Schaephuysen mit 6:0 führte, kam der große Einsatz von Peter Hendricks in Sachen Ehrenpunkt. Gegen Martin Schmitz, den ehemaligen Xantener, holte sich Hendricks einen 3:1-Sieg und damit tatsächlich den einzigen Klever Sieg am Samstag. Benedikt Voß war auf dem Weg zu einem zweiten Zähler, doch eine 2:1-Führung in Sätzen und ein 4:0 Vorsprung im vierten Satz reichte nicht zum Sieg gegen Frank Waschipki. Dreisatzsiege von Daniel Burbach (Michael Brandt) und Zhiqiang Cheng (Lewandowski) machten das 9:1 für Schaephuysen perfekt.
Peter Hendricks: „Wir werden in der Rückrunde von Beginn an unsere Chance suchen und nicht wie jetzt erst gegen Ende der Spielzeit einige Punke holen müssen. Nur so ist der Klassenerhalt ein realistisches Ziel.“
Herren-Landesliga
DJK Rhenania Kleve - Blau-Weiß Krefeld 9:3: Einen ungefährdeten 9:3-Erfolg - es war der elfte Sieg im elften Spiel - landete der verlustpunktfreie Tabellenführer DJK Kleve gegen die Blau-Weißen aus Krefeld. Dass es auch ohne den verhinderten Spitzenspieler Erdal Atmaca eine klare Angelegenheit wurde, lag nicht zuletzt an der Aufstellung der Gäste, die nur mit vier Spielern angereist waren und so gleich drei Zähler kampflos quittieren mussten. Die 2:1-Führung nach den Doppeln, R. Gramser/Blume unterlagen Rock/Mighali, baute die Rhenania auf 8:2 aus. Ronnie Gramser, für Atmaca ins obere Paarkreuz gerutscht, wehrte sich zwar nach Kräften, musste sich letztlich aber sowohl Markus Rock (8:11 im fünften Satz) als auch Sebastian Mighali (1:3-Sätze) geschlagen geben. Besser machte es Jens Westerbeck, der an der Spitze zwei Zähler beisteuerte, jeweils im Entscheidungssatz. Im mittleren Paarkreuz zeigte Martin Blume ansteigende Form und verließ zweimal als Sieger den Tisch. André Gramser besorgte den Rest zum 9:3-Endergebnis. Schade für Johannes Kirchner und Martin Gorczynski, die im Einzel kampflos punkteten
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