Tischtennis: Rhenania im Schlager obenauf
VON BENEDIKT RÜTTER UND KARLHEINZ SCHMIDT - zuletzt aktualisiert: 05.03.2007Tischtennis: Schmerzhafte 7:9-Niederlage für Weiß-Rot-Weiß Kleve im Verbandsliga-Abstiegskampf. DJK Kleve fehlt nach 9:2-Erfolg im Derby gegen den Tabellenzweiten SV Walbeck II noch ein Zähler zur Meisterschaft.
Herren-Verbandsliga
Spvgg. Meiderich 06/95 – TTVg. WRW Kleve 9:7 (35:31 Sätze): Eine erneut sehr schmerzhafte Niederlage musste die erste Herrenmannschaft von WRW Kleve in Meiderich einstecken. Besonders bitter, da die Klever nach 4:7-Rückstand ins Spiel zurückfanden und noch ausgleichen konnten. Die Heimreise jedoch musste am Ende ohne Punktgewinn angetreten werden. Ein Schwächepunkt waren bei den Weiß-Rot-Weißen wiederum die Doppel. Zu Beginn konnten nur Christian Kamps/Michael Brandt gegen Knorr/Battel gewinnen. Frank Lewandowski/Peter Hendricks und Benedikt Voß/Bastian Beyerinck verloren jedoch relativ klar. In den Einzeln ragte das mittlere Paarkreuz hervor. Christian Kamps gewann sowohl gegen Sommer (3:1-Sätze) als auch gegen Christian Knorr (3:1-Sätze). Michael Brandt verbuchte Sieg (3:0 gegen Sommer) und Niederlage (1:3 gegen Knorr). Enttäuschend jedoch die Punktausbeute im oberen Paarkreuz, da nur ein Punkt von Frank Lewandowski (3:2 gegen Frank) erspielt werden konnte. Peter Hendricks blieb somit ohne Punktgewinn, hatte jedoch im zweiten Einzelspiel gegen Frank einen Sieg auf dem Schläger. Mit Licht und Schatten präsentierte sich das untere Paarkreuz. Bastian Beyerinck erkämpfte sich im ersten Einzel gegen Battel den Sieg und fertigte im zweiten Spiel Ridlhammer klar mit 3:0 Sätzen ab. Nicht zu seinem Spiel fand Benedikt Voß, der beide Spiele mit 1:3-Sätzen verlor. Das entscheidende Schlussdoppel brachte den verdienten Punktgewinn nicht, da Frank Lewandowski/Peter Hendricks gegen Battel/Knorr mit 1:3 Sätzen verloren.
So geht’s weiter
Verbandsligist WRW Kleve empfängt am nächsten Samstag den SV Walbeck zum Kreisderby. DJK Kleve möchte die Landesliga-Meisterschaft in Kamp-Lintfort perfekt machen.
Durch die Niederlage ist der Abstand zu den Abstiegsrängen unverändert, die Klever verpassten es aber Distanz zu den Abstiegsplätzen aufzubauen.
Herren-Landesliga
DJK Kleve - SV Walbeck II 9:2: Obwohl in den Doppeln lediglich Erdal Atmaca/Jens Westerbeck in drei Sätzen gegen Ludwig Rooge/Marc Brouwers zum Zuge kamen, entschied die Rhenania das Spitzenspiel der Landesliga-Gruppe 7 letztlich deutlich mit 9:2 (30:12 Sätze) zu ihren Gunsten. Nach dem Sieg über den Tabellenzweiten SV Walbeck II geht die DJK-Sechs mit neun Zählern Vorsprung in die noch ausstehenden fünf Begegnungen. Um die letzten theoretischen Zweifel an der Meisterschaft und den Aufstieg in die Verbandsliga zu beseitigen, reicht der Rhenania nächste Woche beim Gastspiel in Kamp-Lintfort II bereits eine Punkteteilung.
Gegen den Tabellenzweiten aus dem Spargeldorf drehte der Gastgeber nach dem 1:2-Auftakt, dem Sieg des Klever Spitzendoppel standen Niederlagen von Ronnie Gramser/Martin Blume (1:3 Biermann/Mayer) und A. Gramser/Johannes Kirchner (2:3 Büns/Basten) gegenüber, in den Einzeln mächtig auf. An der Spitze glich zunächst Erdal Atmaca (3:0 Rogge) zum 2:2 aus. Mannschaftsführer Jens Westerbeck brachte seine Sechs mit einem Viersatzerfolg über „Rolle“ Biermann erstmals in Führung. Weit weniger spannend als Martin Blume, der gegen Marc Brouwers über die volle Distanz ging und letztlich knapp mit 17:15 die Oberhand behielt, machte es in der Mitte Ronnie Gramser. Der Niederländer bezwang Yannck Büns glatt in drei Sätzen. (11:9, 11:9. 11:0) Ebenfalls ohne Satzverlust spielte das dritte Paarkreuz auf. Sowohl Andre Gramser (Basten) als auch Johannes Kirchner, der Stephan Mayer seine zweite Rückrundenniederlage beibrachte, blieben in drei Sätzen vorne. Das Spitzeneinzel entschied Erdal Atmaca gegen Rolf Biermann, der zum Gastspiel in der Schwanenstadt mit einer 8:2-Bilanz angereist war, knapp im Entscheidungsdurchgang zu seinen Gunsten. Jens Westerbeck blieb es vorbehalten, gegen Ludwig Rogge(3:1) den 17. DJK-Sieg in Folge unter Dach und Fach zu bringen.
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