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Fußball: Schweres Erbe und Neuland

VON JAN WUSTMANS UND HENNING KUYPERS - zuletzt aktualisiert: 01.07.2010 - 11:03

Beim VfR Warbeyen gibt ab sofort Spielertrainer Marc Kersjes die Richtung an. Neuling SV Grieth wird vom Meistercoach Jupp Tenhagen gecoacht.

Grieths Trainer Franz-Josef Tenhagen freut sich auf die Landesliga-Saison.   Foto: RPO
Grieths Trainer Franz-Josef Tenhagen freut sich auf die Landesliga-Saison. Foto: RPO

VfR Warbeyen

Gespannt blickt der VfR Warbeyen auf die kommende Spielzeit. Nach einem hervorragenden vierten Platz in der vergangenen Saison tritt Spielertrainer Marc Kersjes das schwere Erbe von Joris Ernst an. An der Spielweise Warbeyens wird sich jedoch nicht viel verändern. Schon unter Thomas von Kuczkowski war Kersjes ein wichtiges Bindeglied zwischen Trainer und Mannschaft, unter Ernst bereits als spielender Co-Trainer tätig. "Wir werden weiterhin versuchen Partien spielerisch zu gewinnen", erklärt Kersjes denn auch, der am Ende mindestens auf Rang 6 stehen will: "Mit einer kaum veränderten Mannschaften standen wir im ersten Landesligajahr auf Platz 11, jetzt auf dem vierten. Wir werden sehen, wo wir hingehören."

Info

Kader Warbeyen

Mit diesem Kader startet der VfR vorerst in die neue Saison:

Tor: André Heckens, Frank Döveling; Abwehr: Resa Sabzpoush, Hikmet Eroglu, Jens Stein, Devran Eroglu, Sebastian van Brakel, Stephan Gregor, Manuel Naß; Mittelfeld: Marc Kersjes, Jörg Weber, Markus Staar, Dogan Eroglu, Baris Akbay; Angriff: Dennis Hommers, Konstantin Nagel, Albert Berisha, Daniel Giltjes.

Kersjes versuchte bei seiner Kaderplanung, abgehende Akteure durch junge Spieler zu ersetzen. Daniel Giltjes, Sebastian van Brakel (beide SV Hö./Nie.), Dogan Eroglu (1. FC Kleve II) und Baris Akbay (TuS Borth) sind alle Anfang Zwanzig. Lediglich der als Ersatzkeeper vorgesehene Frank Döveling (DJK Kleve) fällt da ein wenig aus dem Altersrahmen. Die neuen Akteure passen aufgrund ihrer Flexibilität gut zum VfR, kaum ein Spieler Warbeyens ist auf eine Position festgelegt. Zumindest quantitativ jedoch keine Verbesserung: Verließen mit Sven Kleuskens (Spielertrainer Winnekendonk), Rainer Krohn, Tobias Czesnik (beide unbekannt), Stefan Weyhofen (Karriereende) und Ersatztorhüter Stefan Hommers (bereits in der Winterpause zum SV Nütterden) doch auch fünf Spieler den Verein.

Spielertrainer Marc Kersjes tritt beim VfR Warbeyen das Erbe von Joris Ernst an. Foto: RPO

Bis zum Saisonstart hat der neue Spielertrainer noch ein paar Baustellen zu bearbeiten. Ein Co-Trainer, der am Seitenrand Kommandos gibt, wurde noch nicht gefunden. Der Verbleib von Manuel Naß, der zu Siegfried Materborn wechseln will, ist ebenfalls noch nicht geklärt. Auch wenn Naß bleiben würde, möchte Kersjes noch einen weiteren Spieler verpflichten. Der für den VfR interessante Marco Köster (Rheingold Emmerich) entschied sich nun gegen Warbeyen und wechselt zur Zweitvertretung des 1. FC Kleve.

SV Grieth

Neuland betritt in der kommenden Saison nach dem Aufstieg in die Landesliga der SV Grieth. Erstmals in der Vereinsgeschichte spielt eine Mannschaft so hochklassig wie die Elf von Trainer Jupp Tenhagen. Die meisten der "Aufstiegshelden" bleiben den Schifferstädtern treu, einige verlassen den Klub. Zu diesen Spielern gehören Kai Esser (SV Viktoria Goch II), Sven Scholten, Arsen Harutunian, Julian Hartung, Sebastian Brüschke und Engin Dogu (alle Ziel unbekannt). Doch der SV Grieth sorgte vor, sicherte sich schon vor dem feststehenden Aufstieg die Dienste neuer Beine. So zum Beispiel die von Björn Kluckow, der in der vergangenen Spielzeit noch beim SV Sonsbeck kickte. Maik Kozak kommt von Rheingold Emmerich nach Grieth, Pascal Lohmann vom VfL Rhede. Mit den Hühner- und den Maaßen-Brüdern verstärken Nachwuchshoffnungen den Landesligisten. Mit Rückkehrer Sascha Horsmann verpflichtete der SV Grieth zudem einen starken Torhüter. Zum ersten Training bittet Franz-Josef Tenhagen am kommenden Dienstag, am 10. Juli steigt dann das erste Freundschaftsspiel gegen den Kevelaerer SV.

Quelle: RP

 
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