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Volleyball: Volleyball: Bedburg-Hau im Lokalderby

zuletzt aktualisiert: 06.03.2010

Bezirksliga-Damen:

TSV Weeze - SV Bedburg-Hau (3:1): (holt) Vielleicht ist es am Ende der Saison doch noch der Derby-Pfeffer, der Samstag in Dingden für etwas Feuer im Lokalkampf zwischen dem als Meister und Landesliga-Aufsteiger feststehenden Weezer Sextett und der jenseits von Gut und Böse befindlichen Sechs aus Bedburg-Hau sorgt. Angesichts dieser Ausgangslage ist die Aussage von Haus Trainer Hermann Kemper, der sich auch TSV-Coach Heiko Dannenberg anschließen könnte, nur zu verständlich "Es ist schwer, die Spannung in meiner Mannschaft noch aufrecht zu halten. Eigentlich heißt es wohl, einfach nur spielen und schnellstmöglich wieder nach Hause", umreißt Kemper die Motivationslage vor dem Duell gegen den Meister. Hinzu kommt, dass Kemper, der auch dieses Spiel wie die vorangegangenen Partien wiederum für einige taktische Experimente nutzen will, mit Personalproblemen kämpft. Hinter dem Einsatz von Mittelblockerin Kathy Schumacher und Zuspielerin Annika Groß stehen zurzeit noch Fragezeichen.

So betont Kemper: "Wenn Annika Groß im Zuspiel ausfällt, wird es mit den geplanten Experimenten nichts."

Bezirksklasse-Herren:

TB Osterfeld II - SV Bedburg-Hau (0:3): Im Saisonfinale trifft der schon als Meister und Bezirksliga-Aufsteiger feststehende Ligaprimus aus Hau auf Osterfelds Reserve, die sich lange Zeit Hoffnung auf eine Teilnahme an der Aufstiegsrelegation machen konnte. Vor Wochenfrist platzten Osterfelds Träume durch eine 0:3-Schlappe gegen den neuen Tabellenzweiten Wesel. Das TBO-Team rutschte auf Platz vier ab und kann nicht mehr Vizemeister werden. Allergrößte Motivation, sich im Duell mit Meister Bedburg-Hau noch einmal voll reinzuhängen, dürfte im Osterfelder Sextett also nicht mehr vorhanden sein. Ganz anders sieht es bei Spitzenreiter Hau aus, der die zu Ende gehende Spielzeit unbedingt ohne Niederlage abschließen will und sich zudem nach zuletzt etwas schwächeren Auftritten wieder von seiner besseren Seite präsentieren möchte. "Wir haben noch etwas gut zu machen", hält Angreifer Stephan Reinders dazu fest, der alle rdings auch weiß, dass es dabei ein großes Handicap zu bewältigen gibt. Mit Fabian Fischer und Jarit Lötz fehlen beide Zuspieler, so dass SVB-Coach Klaus Brendgen im Saisonfinale einen neuen Regisseur aus dem Hut zaubern muss.

Quelle: RP

 
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