Tischtennis: Westdeutsche Meisterschaften: Milchin und Siegmund stark
VON BENEDIKT RÜTTER - zuletzt aktualisiert: 12.02.2008Bei den Westdeutschen Tischtennis-Meisterschaften in Herne am vergangenen Wochenende präsentierten sich die Tischtenniscracks aus Kleve in guter Verfassung. Insbesondere die Damen aus der Regionalligamannschaft von WRW Kleve zeigten, dass sie sich mit den Besten aus Nordrhein-Westfalen messen können. Die 18-jährige Liza-Marie Siegmund spielte famos auf und musste sich erst im Achtelfinale der Zweitligaspielerin Katharina Michaijlowa (TuS Uentrop) geschlagen geben. Zu Beginn der Begegnung konnte Siegmund gut mithalten und führte beim Stand von 1:1- Sätzen mit 5:0. Diesen Vorsprung konnte die Kleverin nicht behaupten und verlor, trotz gutem Spiel, die Partie. Zuvor in der Gruppenphase verzeichnete Liza-Marie Siegmund Sieg (Petra Schon) und Niederlage (Carina Lehmköster), so dass sie in der Zwischenrunde auf Christiane Thöne (TTV Hövelhof) traf. In einer guten Begegnung spielte Siegmund immer variabel auf, so dass Thöne nie zu ihrem Spiel fand.
Die andere WRW-Spielerin Olga Koop musste in der Zwischenrunde ausscheiden, da sie gegen Claudia Isensee (TuS Uentrop) im Entscheidungssatz knapp verlor. Für WRW- Nachwuchshoffnung Ariane Liedmeier war die Teilnahme an den Westdeutschen Meisterschaften eher eine gute Trainingseinheit. Sie verlor beide Begegnungen in der Gruppe, konnte jedoch mit der Teilnahme überhaupt schon zufrieden sein. Mit ihren 13 Jahren war sie mit Abstand die jüngste Teilnehmerin, so dass sie in Zukunft noch die Chance bekommen wird, bessere Ergebnisse zu erzielen.
Bei den Herren waren zwei Klever Akteure am Start. Zum einen der Spitzenspieler der DJK Rhenania Kleve Ewgenij Milchin und zum anderen der aus Kleve stammende Ismet Erkis (SC Bayer 05 Uerdingen). Überragende Leistungen bot dabei vor allem Ewgenij Milchin, der in der Gruppenphase sein gesamtes Können zeigte. Er setzte sich gegen Thorsten Wrobel und Christian Wipper durch und zog souverän in die Zwischenrunde ein. Dort trumpfte Milchin weiter auf und schlug Axel Fischer in 4:1 Sätzen. Im Achtelfinale war letztlich Endstation für den DJK-Spieler, da er Siawash Golshahi (SC Bayer 05 Uerdingen) unterlegen war. Gut aufgelegt agierte auch Ismet Erkis, der sich in der Gruppenphase mit zwei Siegen (über Jan Lüke und Peter Urbahn) und einer Niederlage (gegen Bernd Ahrens) für die Zwischenrunde qualifizierte. Dort musste er aber gegen seinen Vereinskameraden und späteren Westdeutschen Meister Siawash Golshahi antreten.
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