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Wiedergutmachung angestrebt

zuletzt aktualisiert: 04.02.2012

Volleyball: Die Bezirksliga-Herren des SV Bedburg-Hau wollen sich beim Rumelner TV II für die Hinspiel-Niederlage revanchieren.

Bezirksliga-Herren:

Rumelner TV II - SV Bedburg-Hau. (holt) Nicht die allerbesten Erinnerungen haben die Schützlinge von Haus Coach Claus Brendgen an ihren Hinspielauftritt gegen Rumelns Reserve, die vor Wochenfrist Platz zwei nach einer überraschenden 0:3-Niederlage gegen Wanheim an Hau abtreten musste.

"Im Hinspiel haben wir sicher unsere schlechteste Saisonleistung gezeigt. Wir waren ohne echte Chance und mussten die Partie 0:3 quittieren", erinnert sich Stephan Reinders nur ungern an das damalige Duell. Daher hält er vor dem Rückspiel fest: "Grundsätzlich wäre unsererseits also eine Wiedergutmachung wünschenswert. Zudem wäre das für uns auch ein großer Schritt hin zum Gewinn des Vizemeistertitels und in die Aufstiegsrelegation."

Allerdings kann Hau beim Vorhaben, Revanche für die Hinspielpleite zu nehmen und den Abstand auf Verfolger Rumeln auf vier Punkte auszubauen, nicht in Bestbesetzung auflaufen. Thomas Holtermann, Michel Leenders und Fabian Fischer fallen aus.

Fraglich ist ein Einsatz von Libero David Reetz. Weil Coach Brendgen auch nicht auf seine Aushilfskräfte Tobias Moerkerk oder Stefan Herzberg zurückgreifen kann, stellt sich sein Team mit nur sieben Akteuren daher fast von allein auf.

Bezirksliga-Damen:

Rumelner TV - SV Bedburg-Hau. Für den vor Wochenfrist spielfreien Tabellenvierten Hau beginnt mit dem Auswärtsauftritt gegen den in der Tabelle mit der gleichen Zahl an Minuspunkten geführten Ligadritten aus Rumeln eine entscheidende Phase im Verlauf der Rückrunde. Die Schützlinge von Trainer Hermann Kemper treffen in den nächsten Partien dann noch auf Spitzenreiter Geldern und den Tabellenzweiten Union Hamborn. Der Ausgang des Duells mit Rumeln genau sowie die Ergebnisse in den Vergleichen mit Geldern und Hamborn werden zeigen, ob die Sechs um Zuspielerin Annika Groß im Kampf um Meisterschaft und Aufstieg noch mitreden kann. Coach Kemper ist diesbezüglich skeptisch und vorsichtig zugleich. "Wir spielen momentan zwar oben mit, dürfen aber nicht vergessen auch noch den Blick nach unten zu richten", mahnt er vor der Partie gegen den RTV, deren Ausgang seines Erachtens offen ist. Er betont: "Die Sechs, die ihre Ner! ven im Griff hat, wird gewinnen. Entscheidend ist wohl auch, dass wir unsere Stärken zeigen können und dass wir uns auf keine Klein-Klein-Spielerei einlassen".

Bezirksklasse-Damen:

SV Veert II - SV Bedburg-Hau II. Vor Wochenfrist vergab Haus Zweitvertretung mit einer überraschend glatten 0:3-Heimniederlage gegen Aufsteiger Winnekendonk eine erste große Chance, den Abstand auf einen Mitkonkurrenten im Kampf um ein Vermeiden der Relegation auf vier Zähler auszubauen. Stattdessen musste sich die Mannschaft von Trainerin Petra Stockhorst in der Tabelle erst einmal hinter Winnekendonk einreihen. Zusätzlich brachten sich die Stockhorst-Schützlinge vor ihrem Start ins letzte Saisondrittel und dem Vergleich mit Veert in Zugzwang. Verliert man auch dieses Spiel, dann zieht auch Veert vorbei. Hau müsste dann wohl befürchten, bis zum Saisonfinale Ende März, wenn es gegen Schlusslicht Wachtendonk geht, akut relegationsgefährdet zu sein.

TSV Weeze II - TV Kalkar. Am Netz im Weezer Sportzentrum sind die Rollen eventuell nicht so eindeutig verteilt, wie es die Papierform vor der Partie zwischen dem Tabellendritten Weeze und dem Relegationsplatzinhaber aus Kalkar vermuten lässt. Die TSV-Sechs zeigte im Saisonverlauf öfters Schwächen. Weeze gab auch gegen die Schlusslichter Wachtendonk und Goch Sätze ab und mühte sich zuletzt zu einem 3:2-Sieg über Haus Reserve. Eine nach ihrem 3:1-Erfolg über den VBC Goch selbstbewusst auftretende Kalkarer Sechs könnte durchaus Siegchancen haben.

SV Straelen - 1. VBC Goch. Nach der bitteren Niederlage im Lokalkampf gegen Kalkar muss die VBC-Sechs mehr denn je um den Verbleib in der Bezirksklasse fürchten. Goch hat sieben Spieltage vor Saisonende als Vorletzter der Liga vier Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Zudem hat der VBC beginnend mit dem Vergleich gegen Spitzenreiter Straelen und den folgenden Partien gegen Veert II und den Tabellenzweiten VCE Geldern III nun eine Serie von drei Spielen vor sich, in der es für Goch vermutlich nur gegen Veert realistische Siegchancen gibt.

VBC-Trainer René Kemper sagt angesichts der prekären Situation: "Wir brauchen bis zum Saisonende noch mindestens zwei überraschende Siege, um den Klassenerhalt überhaupt noch schaffen zu können."

Quelle: RP


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