Tischtennis: WRW ließ die Korken knallen
VON BENEDIKT RÜTTER - zuletzt aktualisiert: 22.04.2008Damen-Regionalliga
TTVg. WRW Kleve – TTC GW Brauweiler 8:0: „2.Liga, wir kommen!“, so stand es auf den Trikots geschrieben, welche der Damen-Regionalligist von WRW Kleve nach dem Heimspiel gegen den TTC Brauweiler überreicht bekam. Dieser Aufstieg ist auch von Nöten, denn wieder einmal besiegte die Mannschaft um Ilka Böhning die Kölner Gegnerinnen mit 8:0. Die Kleverinnen zeigten sich gut aufgelegt und boten zahlreichen Zuschauern und besonders dem Bürgermeister der Stadt Kleve, Theo Brauer, Tischtennis auf hohem Niveau. Der Bürgermeister, der in seiner Jugendzeit selbst aktiv Tischtennis gespielt hat, sprach vor der Partie einige lobende Worte an die WRW-Damen. Neben Blumensträußen überreichte er der Mannschaft einen Umschlag für die Mannschaftskasse. „Mit einem so deutlichen Ergebnis haben wir nicht gerechnet!“, gesteht Mannschaftsführerin Maria Beltermann. „Im Hinspiel hatten wir beim 8:3-Sieg so unsere Schwierigkeiten, doch wir konnten uns steigern und ließen den Gästen nicht viel Chancen.“ Da das Spiel bereits nach 80 Minuten vorbei war, hatten die Damen viel Zeit zu feiern. Der Verein feierte anschließend eine Aufstiegs- und Saisonabschlussfeier im Central Café Kleve. Dort ließ man ordentlich die Korken knallen und fieberte schon einmal der kommenden Saison entgegen. „Im Gegensatz zu meinen Mannschaftskolleginnen habe ich bisher noch nicht höher als Regionalliga gespielt. Ich freue mich auf das nächste Jahr“, sagt die 18-jährige Liza-Marie Siegmund. Carla Nouwen, neue Spitzenspielerin, nahm ebenfalls an den Feierlichkeiten teil und lernte ihre Mannschaft bei gutem Essen und kühlen Getränken besser kennen. Nouwen: „Ich verstehe mich super mit allen, das ist eine gute Vorraussetzung für das nächste Jahr. Der Verein ist super, ein solches Vereinsleben habe ich selten erlebt.“
Zum letzten Spiel der Saison reist die WRW-Vier am kommenden Samstag nach Hövelhof. Dort wartet mit dem Tabellenzweiten eine harte Nuss, denn schließlich spielte man in der Hinrunde 7:7 gegeneinander. Das bisher engste Ergebnis für die Damen aus der Schwanenstadt.
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