Tischtennis: WRW rechnet sich Chancen aus
VON BENEDIKT RÜTTER - zuletzt aktualisiert: 19.12.2008Zweite Tischtennis-Bundesliga: Die Klever Damenmannschaft reist morgen nach Niedersachsen zum TuS Glane. Ein Punktgewinn scheint möglich zu sein.
2. Damen-Bundesliga
TuS Glane - TTVg. WRW Kleve (Sa., 16 Uhr): Das Tischtennisjahr 2008 ist noch nicht zu Ende für die erste Damenmannschaft von Weiß-Rot-Weiß Kleve. Am Samstag müssen die Kleverinnen nach Niedersachsen reisen zum TuS Glane. Dort will die WRW-Vier ihren positiven Trend weiter fortsetzen und schon zum Ende der Hinrunde einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. „Wenn wir jetzt noch was holen in Glane, dann können wir schon langsam mit den Planungen für ein weiteres Jahr in der 2. Bundesliga beginnen“, blickt die Vereinsvorsitzende Sabine Bötcher weit voraus. Bötcher, die beim letzten Heimspiel wegen einer Erkrankung nicht erscheinen konnte, steht aller Voraussicht aber Samstag wieder bereit, um das Teamzu betreuen.
Oberes Paarkreuz überlegen
Der Gegner vom TuS Glane ist aber keine leichte Hausnummer, obwohl die Saison für die Niedersachsen bisher enttäuschend verlief. Vor allem im oberen Paarkreuz läuft es bei den Gastgebern nicht zusammen. Rosalia Stähr, die letzte Woche noch an den Jugend-Weltmeisterschaften in Madrid teilgenommen hat, spielt unter ihren Möglichkeiten und weist eine 1:9- Bilanz auf. Ähnlich schlecht die Nummer zwei Aneta Martinkova, die 2:7 steht. Hier gilt es besonders für das WRW-Team anzusetzen. „Wir sind Glane im oberen Paarkreuz überlegen und sollten da mindestens eine 3:1-Bilanz spielen können, um was zu holen“, rechnet sich Sabine Bötcher wichtige Zähler aus. Im unteren Paarkreuz ist der TuS stärker besetzt, vor allem dadurch, dass Jessica Wirdemann, die aus beruflichen Gründen in London weilte, wieder zurückgekehrt ist. Sie ist ein Punktegarant in der Mannschaft und wird Liza-Marie Siegmund sowie Olga Koop alles abverlangen. Ebenso schwer wird es gegen Nina Tschimpke sein, die als einzige Spielerin des TuS eine positive Bilanz von 4:2 aufweist. Das WRW-Team muss jedoch nicht vor Ehrfurcht erstarren. Die Kleverinnen konnten in den letzten Partien genügend Selbstvertrauen tanken und sind seit nunmehr drei Spieltagen ungeschlagen. „Mich überzeugen vor allem Carla und Liza-Marie in den letzten Partien. Wenn die beiden punkten, dann schaffen wir es auch immer als Team zu punkten“, stellt Bötcher eine leichte Rechnung auf. Carla Nouwen, die für die niederländische Nationalmannschaft spielt, hat ihre anfängliche Nervosität von Spiel zu Spiel ablegen können. Mittlerweile entwickelt sich die 21-jährige zu einer echten Nummer eins, so dass auch in Glane davon auszugehen ist, dass sie Zählbares verbuchen wird.
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