Tischtennis: Zweitliga-Premiere für WRW
VON BENEDIKT RÜTTER - zuletzt aktualisiert: 06.09.2008Tischtennis: Mit einem Doppel-Spieltag startet Weiß-Rot-Weiß Kleve in die 2. Damen-Bundesliga. In Tostedt und Kaltenkirchen sollen die ersten Zähler eingefahren werden.
Heute beginnt für die erste Tischtennis-Damenmannschaft von Weiß-Rot-Weiß Kleve die Mission 2. Bundesliga. Liza-Marie Siegmund, die in der 2. Bundesliga ihr Debüt geben wird: „Endlich starten wir in die Saison. Wir haben den ganzen Sommer über viel trainiert und brennen auf die Spiele. Jetzt wollen wir zeigen, was wir drauf haben.“ Los geht es direkt mit zwei interessanten Auswärtsspielen. Am heutigen Samstag treffen die Kleverinnen zuerst auf die Zweitvertretung vom MTV Tostedt und am Sonntagvormittag geht es dann etwa 50 km weiter nördlich gegen den Kaltenkirchener TS.
Schwere Partie
WRW-Vorstellung
In der Neuen Mitte wurde gestern die Zweitliga-Damenmannschaft von WRW Kleve der Öffentlichkeit vorgestellt. Anschließend hatten Interessenten die Möglichkeit zu einigen Ballwechseln mit den WRW-Spielerinnen, die heute ihr erstes Punktspiel bestreiten.
Das Spiel in Tostedt, das im nordwestlichen Rand der Lüneburger Heide liegt, wird schwer werden für die WRW-Damen. Die Mannschaft des MTV ist bestückt mit Spielerinnen aus dem Landeskader von Niedersachsen sowie einer Tatsiana Kostromina, die gerade noch bei den Olympischen Spielen in Peking mitwirkte.
Der Manager des MTV Tostedt Michael Bannehr sagt zu der Partie: „Wir sind jedenfalls sehr gespannt auf die neue Saison und freuen uns auf das Spiel und natürlich auch auf ein Wiedersehen mit unserer ,alten Chefin’ Sabine Bötcher.“ Weiß-Rot-Weiß-Vereinsvorsitzende Sabine Bötcher war bis 2002 Landestrainerin des Tischtennisverbandes Niedersachsen und freut sich ebenfalls auf das Aufeinandertreffen: „Ich finde es schön, mit meinem Verein zurück nach Niedersachsen zu kommen. Außerdem kenne ich einige Spielerinnen von früher noch, so dass wir eventuell einen kleinen Vorteil haben werden und einen Punkt entführen können.“
Am Sonntag geht es weiter nach Kaltenkirchen, wo sich die Kleverinnen mehr versprechen. Kaltenkirchen ist mit der Ungarin Katalin Jedtke und Jin-Sook Cords vor allem im oberen Paarkreuz angreifbar für die WRW Damen.
Somit erwartet Ilka Böhning und die neue Nummer eins Carla Nouwen reichlich arbeitet. Böhning wird aber leicht gehandicapt spielen müssen, da sie sich vor rund zwei Wochen den großen Zeh gebrochen hat und immer noch Schmerzen hat.
Ilka Böhning gibt sich jedoch kämpferisch: „Ich werde auf die Zähne beißen und mein Bestes geben. Weiter bin ich auch optimistisch, dass wir was erreichen werden am Wochenende.“
Sabine Bötcher sieht die Situation ähnlich: „Die Partien werden beide schwer sein. Wenn wir mit einem oder sogar mit zwei Punkten zurück nach Kleve kommen, würden wir uns sehr freuen. Gerade im Hinblick auf das erste Heimspiel am 14. September gegen die SG Marßel Bremen würde uns das Auftrieb geben.“
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