Kleve: 1. FC Kleve: Politik will offenbar hart bleiben
VON JULIA LÖRCKS - zuletzt aktualisiert: 03.11.2010 - 13:32Trotz Spenden - kein Entgegenkommen: Nach Informationen unserer Redaktion möchte die Politik in Sachen 1. FC Kleve hart bleiben und an den Rückzahlungsforderungen in Höhe von 650.000 Euro festhalten. Und das obwohl der Verein kurzfristig 1,15 Millionen Euro gesammelt hat (wir berichteten exklusiv).
Diskutiert wird darüber unter anderem heute (3. November), 17 Uhr, im Hauptausschuss. Aber schon jetzt kochen die Gemüter hoch. Alexander Frantz, Fraktionschef der Klever SPD, spricht im Antenne-Niederrhein-Interview von einem großen Fragezeichen. Seiner Meinung nach sind die Risiken, die hinter der Steuerfahndung stehen, zu groß. Und Udo Janssen (CDU) sagt: "Jedes Mal, wenn es eng wird, ist der FC Kleve gekommen. Dann hätten sie ihre Hausaufgaben bis zum 15.9 machen müssen."
Verein überm Berg
Zum Hintergrund: Der 1. FC Kleve gab am Dienstag (2. November) bekannt, dass es ihm kurzfristig gelungen sei, die Summe von 1,15 Millionen Euro aufzubringen. Damit sei nicht nur die Saison gesichert. Gewährt der Rat der Stadt Kleve den Stadion-Zuschuss, wäre auch der Verein überm Berg.
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