Kleve: "Airport Weeze wichtig für die Region Venlo"
VON JÜRGEN LOOSEN - zuletzt aktualisiert: 29.04.2009Kleve (RPO). venlo/kreis kleve Nach dem Brief von Landrat Wolfgang Spreen bekam Regierungspräsident Jürgen Büssow gestern wieder Post zum Airport Weeze. Als Vorsitzender der Region Venlo schrieb Drs. H.F.M. Bruis im Namen seiner Amtskollegen Waals (Venray), van Rooij (Horst aan de Maas), Vestjens (Helden) und de Loo (Gennep) "in gebotener Eile", um zum Ausdruck zu bringen, "wie wichtig der Flughafen Weeze für die Entwicklung unserer Grenzregion in den Niederlanden ist". Die Region Venlo habe sich "immer für den Airport ausgesprochen und dessen Entwicklung mit unterstützt".
"Jede Unterstützung"
Das nach der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Münster "zu befürchtende Scheitern des Projektes" bezeichnet Bruis als "negative Entwicklung mit entsprechenden Folgen für die niederländische Grenzregion", die es mit allen zu Gebote stehenden Möglichkeiten zu verhindern gelte. Er biete jede Unterstützung an und versichert, dass die Bürger "unserer Stadtsregio den Flughafen in der großen Mehrheit positiv sehen und diesen auch entsprechend nutzen", wie der hohe Anteil niederländischer Kunden zeige. Die niederländischen Unternehmen sehen den Airport "als Sprungbrett für ihre positive betriebliche Entwicklung", Weeze spiele für die Infrastruktur mittlerweile eine entscheidende Rolle. Zudem arbeiteten schon jetzt viele Niederländer in Weeze, Firmen bekämen Aufträge und der Airport werde für die Abwicklung von Geschäften wie als Reisemöglichkeit genutzt. Die euregionale Zusammenarbeit habe eine enorme Schubkraft erfahren, es gebe diverse grenzüberschreitende Initiativen, etwa zur weiteren Verbesserung der Infrastruktur. Zudem sei die touristische Entwicklung und Vermarktung der Region ("Zwei-Land", "Lower Rhine") durch den Airport positiv beeinflusst.
Die Floriade
Mit Blick auf die Floriade 2012 und Greenport leiste Weeze auch in Zukunft notwenige Unterstützung für das Entwicklungspotenzial. So würden alleine zur Floriade etwa 2,5 Millionen Gäste erwartet, durch den Flughafen sei man viel besser erreichbar.
Bruis hofft am Ende seines mehrseitigen Briefes, "Büssow Argumente an die Hand gegeben zu haben, um eine den wirtschaftlichen Erfordernissen und Interessen aller Beteiligten angemessene und gerechte neue Betriebsgenehmigung zu entwickeln".
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