Kleve: Auch Notfallseelsorger des Kreises in Duisburg
zuletzt aktualisiert: 31.07.2010Kleve (RPO). Kreis Kleve (RP) Nach der Tragödie auf der Loveparade kümmern sich auch Notfallseelsorger aus dem Kreisdekanat Kleve um Angehörige der Opfer, Betroffene und Helfer. Aufgrund der Vielzahl von Betroffenen wurden in dieser Woche auch Notfallseelsorger aus dem Kreisdekanat Kleve angefragt; so wurden bereits zehn Dienste übernommen.
Sie alle können helfen, durch Gespräche, Zuhören, gemeinsames Schweigen, durch Ihre Präsenz oder auch durch ein Gebet die traumatischen Erlebnisse zu bewältigen. Es ist wichtig, dass die Notfallseelsorger zeitnah zur Verfügung stehen. So wird dieser Dienst gerade in der nächsten Zeit sicherlich noch von vielen Menschen in Anspruch genommen, um das Erlebte zu verarbeiten und in den Alltag zurückzufinden.
"Menschen an Grenzen begleiten", auch so lässt sich die Notfallseelsorge überschrieben und versteht sich als "Erste Hilfe für die Seele" in Notfällen, Krisensituationen und bei Katastrophen. Etwa 50 Seelsorger der katholischen und evangelischen Kirche im Kreis Kleve engagieren sich in der Notfallseelsorge und bieten Beistand und seelsorgliche Unterstützung für Betroffene, Angehörige, Beteiligte und Einsatzkräfte. Erreichbar ist die Notfallseelsorge über Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst.
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