Kleve: Baby-Tod: Mutter sagt aus
zuletzt aktualisiert: 07.02.2009Kleve (RPO). Kleve/Kalkar (jul) Sie hat sich nie Sorgen gemacht. Wenn sie nach Hause kam, war immer alles in Ordnung. Die Mutter des Säuglings, der in der Nacht zum 16. August in Kalkar von ihrem damaligen Lebensgefährten misshandelt wurde, so dass er an seinen Verletzungen verstarb, hat dem Angeklagten vertraut. Gestern sagte sie vor dem Klever Schwurgericht aus.
Ebenfalls der Taxi-Fahrer, der das Paar zum Krankenhaus brachte, die behandelnde Kinderärztin und eine 73 Jahre alte Nachbarin wurden als Zeugen vernommen. Auch der Sachverständiger, der die Obduktion vorgenommen hatte, wurde befragt. Die Ärztin und der Rechtsmediziner gaben beide an, dass das fünf Monate alte Baby kleine Blutpunkte im Gesicht hatte – ein Zeichen für Fremdeinwirkung. Das kaputte Lippenbändchen wies zudem darauf hin, dass Mund und Nase zugehalten wurden. Ein Bluterguss am Hinterkopf führte, so das Gutachten, zum Hirntod.
Info Fortsetzungstermin: 10. Februar, 9 Uhr, Saal A 110.
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