Kleve: Beruf und Familie
zuletzt aktualisiert: 15.11.2008Kleve (RPO). „Man muss als Kommune die Betreuung von Kleinkindern sicher stellen, damit junge Mütter Beruf und Familie vereinbaren können“, konstatiert Kleves Kämmerer Willibrord Haas. Ein solches Familienpflegenetz bietet den Müttern die Sicherheit, ihren Beruf weiter ausüben zu können und den Betrieben, gute Fachkräfte nicht zu verlieren.
Hier gelte es, gleichzeitig dem Rechtsanspruch eines Platzes von Kindern unter drei Jahren sicher zustellen und zugleich den Bereich unter zwei Jahre auszubauen, so Haas. Wichtig hier die Projekte der Familienzentren. Das Montessori-Kinderhaus in Kellen ist ein solches, in dem Ruth Sonnenberg-Reuter, Leiterin des Kinderhauses, Kindergarten und Familienzentrum unter einem Dach schafft. Zusätzlich organisieren in Kleve das SOS-Kinderdorf und die Stadt in Zusammenarbeit mit Betrieben („Jeder trägt ein Drittel der Kosten“, so Haas) betriebliche Kinderbetreuung. „Da haben wir auch ein gutes Niveau erreicht“, sagt Falko van den Bruck, Einrichtungsleiter des „SOS Kinderdorf Niederrhein“.
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