Kleve: Bodo Wißen besuchte die IG BCE in Kleve
zuletzt aktualisiert: 26.01.2008Kleve (RPO). Der SPD-Landtagsabgeordnete Bodo Wißen, der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion der Stadt Kleve Alexander Frantz, die stellvertretende SPD-Ortsvereinsvorsitzende Elisabeth Verheyen und die SPD-Ratsfrau der Stadt Kleve Petra Tekath waren im Rahmen einer Vorstandssitzung vom Vorsitzenden der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), Ortsgruppe Kleve, Klaus Jasik, zu einem Informations- und Gedankenaustausch eingeladen worden.
Gesetzlicher Mindestlohn
„Der Vorstand der IG BCE Ortsgruppe Kleve wollte zur Orientierung seiner 600 Mitglieder wissen, wie die politischen Parteien die Arbeitnehmerinteressen vertreten“, begründete Klaus Jasik die Einladung. Anschließend wurde die Arbeitnehmerpolitik der SPD diskutiert. „Wir Sozialdemokraten haben Unterschriften für die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns gesammelt, und jetzt sollte diese nicht zu unterschreitende Lohngrenze auch gesetzlich umgesetzt werden“, empfahl Bodo Wißen der Koalition in Berlin.
Ein weiterer Schwerpunkt war die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Kleve. Die Schließung von Unternehmen in den letzten Jahren und der daraus resultierende Arbeits- und Ausbildungsplatzmangel wurde von allen Beteiligten als besorgniserregend angesehen. Dazu komme, dass sich in den Wirtschaftsbranchen, um die sich die IG BCE kümmert, keine neuen Unternehmen in Kleve angesiedelt haben.
Thema Leiharbeit
Gefordert wurde, dass der Kreis Kleve als sogenannte Optionskommune die Vermittlung der Arbeitssuchenden, insbesondere auch der über 50-Jährigen, in ordentliche Dauerarbeitsverhältnisse mit tariflicher Bezahlung forciert.
Ein weiteres Thema war die Leiharbeit. „Gemeinsam wurde von der Arbeiterwohlfahrt und der SPD des Kreises Kleve eine Ausbildungsstelle zum Büroinformationskaufmann zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus hat auch die SPD-Kreistagsfraktion die Bereitstellung von Ausbildungsstellen eingefordert“, berichtete Kreistagsmitglied Bodo Wißen. „Dieses Engagement fordert die SPD-Ratsfraktion auch von der Stadt Kleve“, fügte Petra Tekath, Mitglied im zuständigen Personalausschuss der Stadt Kleve, hinzu.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum







