Kleve: CDU: Kleve nach vorne bringen
VON MATTHIAS GRASS - zuletzt aktualisiert: 12.12.2006Kleve (RPO). Nach dem Wechsel von Dr. Elisabeth van Heesch zu den Grünen wird Angelika Kanders Pressesprecherin der Klever CDU-Fraktion. Fraktionschef Udo Janssen und Stadtverbandsvorsitzender Jörg Cosar blicken nach vorn
Der Plan für die Klever Unterstadt steht: „Alles wie aus einem Guss“, freuten sich gestern Stadtverbandsvorsitzender Jörg Cosar und Fraktionschef Udo Janssen aus dem selben einen Guss. Der Stadtverband habe das Thema Unterstadt ja beizeiten angestoßen, so Cosar. „Wir haben Einzelhändler, die bereit sind, dort zu investieren: Wir werden im Bereich Unterstadt den Einzelhandel stärken. So können wir die Kante der Stadt zum Minoritenplatz abschließen“, sagte Janssen.
Nach Plänen der CDU-Fraktion (die auch mit Koalitionspartner Grüne abgestimmt seien) möchte man den Bereich von der Stadthalle bis zur Hafenstraße schlüssig überplanen. Dabei wollen die Christdemokraten die Stadthalle erhalten und sie modernisieren – also so, wie die meisten Kulturtreibenden gewünscht haben. „Technisch und optisch auf Vordermann“, so Janssen. Der Platz um die Halle soll entsprechend gestaltet werden, die Flächen gehören jetzt der Stadt.
Neue Pressesprecherin
Angelika Kanders wird neue Pressesprecherin der Klever CDU-Fraktion. Damit ist der Fraktionsvorstand mit Udo Janssen als Vorsitzenden, Günter Gottfried und Brigitte Angenendt als seine Stellverteter und Edmund Ricken als Geschäftsführer wieder komplett.
„Scala“ überbauen
Mir der Überplanung der ehemaligen „Scala“ (heute Spar-Drunckemühle) wird die erste Lücke an der Stadtkante zum Minoritenplatz geschlossen: Hier soll ein Geschäftshaus entstehen, dessen Hauptfront sich in Richtung jetzigen Ratssaal öffnen soll und sich vom Klosterplatz bis zum Gebäude der Deutschen Bank erstreckt. „Wir werden dann natürlich nicht den Lebensmittel-Bereich vergessen“, verspricht Cosar. Es habe bereits konkrete Anfragen zu diesem Bereich gegeben, sagt Janssen. Neben Geschäftslokalen sollen dort vielleicht auch hochwertige Wohnungen, vielleicht Seniorenwohnungen, entstehen, so der Stadtverbandschef.
Und das Rathaus? „Das ist noch Optionsfläche“, sagt Janssen. Cosar ergänzt: „Wir können die Fläche altes Krankenhaus, und nichts anderes ist unser Rathaus, erst überplanen, wenn wir wissen, was daraus wird“. Dennoch haben die CDU-Spitzen auch an das Rathaus gedacht. Ziemlich konkret eigentlich: Denn als Abschluss des Minoritenplatzes am Spoy-Kanal (Werftstraße) gegenüber Haus Koekkoek soll ein multifunktionales Verwaltungsgebäude entstehen, das auch einen Flügel in Richtung Hafenstraße haben soll. Ein Rathaus also, das nicht Krankenhaus war sondern den Anforderungen eines modernen Rathauses entspricht. Gelöst werden soll auch das Problem Spoy-Center. „Wir werden darüber verhandeln, den Hintereingang Woolworth zu öffnen, der durch das Spoycenter führt. Auch wird der Opschlag so überplant, dass das Center attraktiver wird“, sagt Cosar. Janssen fügt an, dass man überlegt, den für Woolworth geschaffenen Parkplatz „An der Münze“ wieder mit einer Bebauung zu schließen.
„Wir wollen bei aller Planung den Bürger mitnehmen. Konkrete Dinge werden wir nach Karneval vorstellen“, sagen Cosar und Janssen.
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