Kreis Kleve: Das Gesicht der Bank
VON JULIA LÖRCKS - zuletzt aktualisiert: 26.02.2010 - 16:43Bianca Weitjes, 20 Jahre alt aus Emmerich, absolviert bei der Volksbank Kleverland ihre Ausbildung zur Bankkauffrau. Sie schätzt das Team, bringt dafür Leistung - am Ende hat sie gute Chancen, übernommen zu werden.
Es ist das Team, das Bianca Weitjes so schätzt. Und das sie letztendlich auch dazu bewogen hat, im August 2009 ihre Ausbildung bei der Volksbank Kleverland anzutreten. „Eine ehemalige Mitschülerin hat mir von der guten Atmosphäre vorgeschwärmt. Nachdem ich dann selbst mein Vorstellungsgespräch hatte, war ich ebenfalls davon überzeugt”, so Weitjes.
Mitarbeiter machen Unterschied
Und das ist es auch, was die Volksbank Kleverland möchte. „Die Produkte der Banken unterscheiden sich nicht großartig. Was aber den Unterschied macht, sind die Mitarbeiter. Sie sind das Gesicht der Bank”, sagt Joachim Beisel, Generalbevollmächtigter der Volksbank Kleverland mit Aufgabe Personal. Er war es auch, der Weitjes nach dem zweistündigen Gruppengespräch einen schriftlichen Test gibt es bei der Volksbank Kleverland nicht eingestellt hat: „Ihre freundliche und offene Art hat mich überzeugt.” Des Weiteren kam ihr auch die Schulausbildung zu Gute.
Jeder Auszubildende hat einen Anspruch auf Erholungsurlaub. Gesetzlich findet man ihn im Bundesurlaubsgesetz und für minderjährige Auszubildende im Jugendarbeitsschutzgesetz. Die Anzahl der Urlaubstage werden im Ausbildungsvertrag geregelt. Durchschnittlich liegt die Dauer des Urlaubs bei 27-30 Werktagen.
Tatsächlich: Bianca Weitjes, Abiturientin, 20 Jahre alt aus Emmerich, hat stets ein Lächeln auf den Lippen. Sie blickt den Kunden direkt ins Gesicht und hat dazu eine starke Stimme. „Ich bin der erste Ansprechpartner, da sollte man keine Angst haben, auf Menschen zuzugehen”, so Weitjes, die derzeit für die Volksbank-Filiale in Kranenburg zuständig ist. Dort ist sie hauptsächlich am Schalter tätig. Das heißt: Sie eröffnet Konten, erledigt Daueraufträge und steht den Kunden mit Rat und Tat zur Seite. „Marktbereich”, nennt man das.
Die Ausbildung zur Bankkauffrau, insgesamt dauert sie zweieinhalb Jahre lang, sieht zwei Jahre in dem so genannten Marktbereich vor. Die restlichen sechs Monate werden im internen Bereich absolviert. Dort plant und steuert Weitjes Arbeitsabläufe, ist im Rechnungswesen tätig und schaut, ob die gesetzlichen Vorschriften und innerbetrieblichen Richtlinien eingehalten werden. Wirtschaftliches Verständnis und Interesse sind dabei von Vorteil.
Damit hat Bianca Weitjes jedoch kein Problem. „Ich habe mich schon früh für wirtschaftliche Zusammenhänge interessiert und deshalb auch mein Abitur mit Schwerpunkt Wirtschaft am Berufskolleg des Kreises Kleve absolviert”, erzählt Weitjes, die momentan zweimal, später aber nur noch einmal in der Woche die Berufsschule in Kleve mit Außenstelle Goch besucht. Woran sie sich jedoch gewöhnen musste, war der Kleidungswechsel. „In der Schule trägt man eine Jeans. In der Bank wird eher der klassische Hosenanzug oder die Stoffhose mit Bluse gern gesehen. Ich musste mir erst einmal einen neuen Hosenstamm zulegen”, berichtet Weitjes.
Dass die Auszubildende gute Chancen hat, später übernommen zu werden, das bestätigt ihr auch Joachim Beisel. „Dafür bringe ich aber auch Leistung”, sagt Weitjes. Das heißt, sie muss das unsichtbare, schwer greifbare Produkt „Geldanlage” an den Mann oder an die Frau bringen. Und das mit Erfolg.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum







