Kommentar: Der Schachzug
VON JÜRGEN LOOSEN - zuletzt aktualisiert: 14.08.2010Kommentar (RPO). Hinter verschlossenen, schalldichten Türen haben die Köpfe, vor allem die der Juristen, monatelang geraucht, um das von den Klever Bürgern ganz öffentlich in Gang gesetzte Projekt Unterstadt-Bebauung ganz geheim in neue Bahnen zu lenken. Denn nach der europäischen Ausschreibung wird es nun noch ein so genanntes vereinfachtes (sprich: erweitertes) Verfahren geben, um noch mehr Investoren ins 60-Millionen-Euro-Boot zu bugsieren. Was juristisch nach allen Seiten hin wasserdicht abgeklopft sein muss, um tragfähig sein zu können.
Auch wenn das natürlich keiner so laut sagt, lässt das eigentlich nur einen Schluss zu: Mit den vorliegenden Bieter-Angeboten auf europäischer Basis sind die Hauptdarsteller bei der Stadt Kleve nicht vollends zufrieden. Warum das so ist, darüber kann man trefflich spekulieren oder aber es sein lassen.
Fakt ist: Von dem erweiterten Verfahren verspricht sich die Stadtspitze (nebst ihrer juristischen Berater-Combo) eine breitere Auswahl, um das gigantische Zukunfts-Projekt so maßgeschneidert wie möglich wahr werden zu lassen. Nur das kann das Ziel sein. Und da spielen drei Monate keine Rolle.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum







