Kleve: Deutsche Studenten gesucht
VON JULIA LÖRCKS - zuletzt aktualisiert: 20.10.2006Kleve (RPO). Die Radboud Universität Nimwegen stellt sich am 4. November deutschen Studenten in spe vor. Am Tag der offenen Tür präsentiert die Uni ihr abwechslungsreiches Studienangebot. Keine Angst vor Fragen!
Bitte anmelden
Wer am Tag der offenen Tür für deutsche Abiturienten teilnehmen möchte, wird um eine vorherige Anmeldung gebeten. Das Programm startet mit einer allgemeinen Informationsrunde um 9.45 Uhr im Gebäude der Fakultät Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik, Toernooiveld 1. Abschließend kann man sich zu den einzelnen Studiengängen informieren und den Campus besichtigen.
Anmeldung und Informationen gibt es im Internet unter:
Kreis Kleve/Nimwegen Wie sieht das Studium in Nimwegen aus? Wo kann ich einen Sprachkurs machen? Wie melde ich mich an bei der Radboud Universität? Wo bekomme ich nähere Informationen zu meinem Studiengang? Fragen über Fragen, die die Radboud Universität Nimwegen gerne beantwortet. Denn am 4. November gibt es für Deutsche, die sich für ein Studium in Nimwegen interessieren, einen Tag der offenen Tür.
Los geht´s mit einem Empfang um 9.45 Uhr. Mit Kaffee und Tee - wie es sich eben für die Niederlande gehört. Ein bisschen niederländische Mentalität bleibt also gewiss nicht aus.
„Unser Informationsangebot richtet sich an Schüler oder Interessierte aus Deutschland, vor allem aber an Studenten in spe aus dem Grenzgebiet“, sagt Judith Arns von der Radboud Universität Nimwegen, die den Tag der offenen Tür organisiert. Ob Amerikanistik, Chemie, Geschichte, Kommunikationswissenschaft, Medizin, Soziologie oder Physik und Astronomie - die Palette der Studiengänge der Radboud Universität ist riesengroß.
„Am Tag der offenen Tür gibt es zu den einzelnen Studiengängenverschiedene Informationsrunden“, sagt Arns, die viele deutsche Aspiranten für die Uni gewinnen möchte. Warum gerade die deutschen Jugendlichen? „Es hat sich herausgestellt, dass die Deutschen meist sehr gute Studenten sind. Sie sind schneller als die Niederländer. Gerade im naturwissenschaftlichen Bereich werden händeringend deutsche Studenten gesucht“, sagt Ute Schulze-Mönking.
Tipps und Tricks
Schulze-Mönking studiert im vierten Jahr Allgemeine Kulturwissenschaften und sitzt montags, dienstags und donnerstags von 15 bis 17.30 Uhr an der deutschsprachigen Telefonsprechstunde (0031-24-3611345) der Uni. Die 22-jährige Deutsche gibt Tipps und Tricks in Sachen „Studieren in Nimwegen“ und erzählt von ihren eigenen Erfahrungen. Vom Studentenleben, vom Studiensystem und von der Vielsprachigkeit. „Am Anfang war es schon sehr stressig. Man denkt Deutsch, spricht und schriebt Niederländisch und liest Englisch. Das war gar nicht so einfach“, erzählt Schulze-Mönking. Doch das verschulte System und der gute Kontakt zu den Professoren und Dozenten haben ihr wieder schnell auf die Beine geholfen.
Auch Alana Urbanczyk aus Kalkar ist von ihren niederländischen Kommilitonen und Dozenten sehr gut aufgenommen worden. Seit sechs Wochen studiert die 19-Jährige Pädagogik und ist von der guten Kooperation hellauf begeistert. „Emails werden sofort beantwortet, auf Antworten brauch ich nicht lange warten“, so Urbanczyk.
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