Kleve: Dorf-Geschichten und Männerbeine
VON JENS HELMUS - zuletzt aktualisiert: 12.02.2007Kleve (RPO). Auch in Niedermörmter wurde dieses Jahr bereits kräftig Karneval gefeiert. Volles Haus bei den „Ladykrachern“in der Gaststätte „Zur Post“. Dabei gab es unter Leitung von Sitzungspräsident Hans van Bürck wieder zahlreiche tolle Show- und Gardetänze zu bestaunen. Und auch die Lachmuskeln blieben nicht verschont, denn der Elferrat konnte wieder äußerst amüsante Büttenredner bieten. Unter dem Motto „Die Ladykracher machten es wahr, gezaubert wurde in diesem Jahr?, ließen es die Narren richtig krachen.
Adliger Besuch
Die Sitzung hatte noch nicht ganz begonnen, da kündigte sich bereits der erste adlige Besuch an. Prinz Frank samt Garde hatte den weiten Weg bis nach Niedermörmter gewagt. „Wir freuen uns, dass Prinz Frank trotz vollem Terminkalender den weg zu uns gefunden hat“, begrüßte ihn Sitzungspräsident van Bürck. Und obwohl die Temperaturen im Sitzungssaal bereits tropische Ausmaße angenommen hatten, brachte Frank die Sitzung mit seinem Prinzenlied noch mehr zum Überkochen.
Mit ihrer Darbietung „We will rock you“ konnte die Tiller Showtanz-Gruppe „Hoppetosse“ beim Publikum punkten. Für ihren Auftritt zu Liedern der Band Queen gab es den Sessionsorden sowie lautstarke Zugabe-Rufe. Musik und Tanz gab’s außerdem vom Kinder-Prinzenpaar aus Kehrum. Prinz René I. und Prinzessin Kira I. entzückten die Gäste mit einem süßen Paartanz. Am Ende ihres Auftrittes bedankte sich das Prinzenpaar bei ihrer Garde, allesamt Schulkameraden von Kira und René.“Ohne euch wären wir nur ein einsames Prinzenpaar, vielen Dank - ihr seid so wunderbar!“
Gerade in Niedermörmter wird viel Wert auf anständige Büttenreden gelegt. So brachten dieses Jahr unter anderem Norbert van den Berg und Alexander Brücker die Gäste in der restlos gefüllten Gaststätte zum Lachen. Alexander Brücker zog als „Quatskopp“ übers Dorfgeschehen her: „Nix los hier im Dorf! Tanz in den Mai ? Keine Gäste. Kirmes - keine Schlägereien!“ Positiv bemerkte er hingegen den unverkennbaren wirtschaftlichen Aufschwung, der das Dorf sichtlich veränderte. „Das Rewe-Einkaufszentrum im Dorf hat dank Konjunkturaufschwung eine neue Beschilderung!“
Das können die Amerikaner
„Quatskopp“ Brücker berichtete zudem vom Amerika-Urlaub, in dem er feststellen musste, dass die Amerikaner drei Dinge besser können als die Kalkarer, nämlich: Energie vernichten, viel essen und sich wenig bewegen. Den krönenden Abschluss bildete traditionell wieder das Männerballett, über das sich vor allem die weiblichen Zuschauer sehr freuen konnten.
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