Kleve: Elterninitiative: Erste Hürde genommen
VON NATALIA BRUCK - zuletzt aktualisiert: 10.10.2009Kleve (RPO). Die erste Hürde hat die Elterninitiative für eine Gesamtschule in Kleve übersprungen. Vertreter der Initiative übergaben Annette Wier, der Leiterin des Klever Schulverwaltungsamtes, insgesamt 193 Interessensbekundungen von Eltern, die ihre Kinder an einer künftigen Gesamtschule in Kleve anmelden wollen. "Wir haben 125 Anmeldungen aus Kleve, 56 aus Bedburg-Hau, 9 aus Kranenburg, 2 aus Kalkar und eine aus Weeze", sagt Josef Berg, Sprecher der Initiative. Um einen Antrag einzureichen, hätten 112 Anmeldungen ausgereicht.
"Der Antrag der Elterninitiative wird jetzt im Schulausschuss beraten", erklärt Annette Wier. "Wenn dann auch noch ein positiver Ratsbeschluss vorliegt, wird die Verwaltung mit einer Bedarfsprüfung beauftragt." Ob danach feststehe, dass Bedarf einer Gesamtschule in Kleve bestehe, hänge von verschiedenen Faktoren ab. Grundsätzlich müsse eine Mindestanzahl von Schülern für mehrere Jahre gesichert sein. Die anderen Schulen würden ebenfalls in die Prüfung einbezogen. Erst nach einer positiven Bedarfsprüfung werde der Antrag an die Bezirksregierung Düsseldorf weitergeleitet. Das Verfahren werde Zeit in Anspruch nehmen. "Eine Gesamtschule schon im Schuljahr 2010/2011, so wie die Initiative es auf ihren Anmeldungen möchte, halte ich für unwahrscheinlich", erklärte Annette Wier. Das nächste Treffen der Elterninitiative ist am Montag, 12. Oktober, um 20 Uhr im Kolpinghaus Kleve.
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