Kreis Kleve: Flughafen-Kredit: CDU stimmt Verlängerung zu
zuletzt aktualisiert: 06.07.2010 - 15:10Jetzt beziehen auch die Christdemokraten im Kreis Kleve Stellung. Nachdem sich die SPD in der vergangenen Woche negativ zur beantragten Kreditverlängerung des Flughafen-Investors Herman Buurman geäußert hat, meldet sich nun CDU-Fraktionsvorsitzende Ulrike Ulrich zu Wort.
"Wir sind froh und dankbar, dass wir einen Investor haben, der bereit war, über fast zehn Jahre einen anfangs schwierigen Weg zu gehen, und der nach wie vor von der Zukunft des Flughafens überzeugt ist", so Ulrich. Zudem seien die aktuell vorgelegten positiven Zahlen des Flughafens Weeze und die durch die bestehende Rechtssicherheit ergebenden Perspektiven beste Voraussetzungen für eine weitere positive Entwicklung des Flughafens Niederrhein. "Daher wird die CDU-Fraktion im Kreistag Kleve einer Verlängerung des Darlehens bis 2016 zustimmen", so Ulrich.
Am Airport Weeze seien bereits mehr als 1.200 Arbeitsplätze geschaffen und die prognostizierten Passagierzahlen deutlich übertroffen worden. Gerade wegen dieser hervorragenden Entwicklung glaubt die CDU-Fraktion auch weiterhin an den Flughafen und den Investor.
Vollstes Vertrauen
Ulrich: "Unverständnis haben wir für die Haltung der SPD-Kreistagfraktion, zumal man in viel schwierigeren Zeiten des Flughafens die Grundsatzentscheidungen zum Flughafen zumeist im Konsens getroffen hat. Daher werden wir die von der SPD gestellten Anträge in der nächsten Sitzung auch kritisch hinterfragen."
An der grundsätzlichen Position der CDU habe sich nichts geändert, privatwirtschaftliches Engagement sei für sie auch weiterhin absolut vorrangig. "Einen Einstieg ins operative Geschäft lehnen wir nach wie vor entschieden ab. Darüber hinaus haben wir vollstes Vertrauen in Landrat Wolfgang Spreen, der den Kreis Kleve in den entsprechenden Gremien vertritt sowie in den vom Kreis Kleve bestellten Geschäftsführer Ludger van Bebber, der die Interessen des Kreises und der Politik in angemessener Weise berücksichtigt", so Ulrich abschließend.
Mehr zum Thema lesen Sie am Mittwoch in der Rheinischen Post.
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