Kleve: Für Heimat und Hirn
VON PETER JANSSEN - zuletzt aktualisiert: 14.11.2008Kleve (RPO). Unter Mitwirkung von Kleve Marketing wurde ein Gedächtnis- und Wissensspiel auf den Markt gebracht. Für 17,95 Euro kann man neben einer guten Merkfähigkeit noch zeigen, ob man die Heimat kennt.
„Das Kleve-Spiel“
Für 17,95 Euro wird „Das Kleve-Spiel“ jetzt im Handel angeboten. Neben den Buchläden in der Schwanenstadt gibt’s die Kärtchen mit den Fragen auch bei Spielwaren Kindertraum, Große Straße 25, und bei Kleve Marketing. Zahlreiche Bilder stammen aus dem Fotoarchiv des im Oktober verstorbenen Klever Ehrenbürgers Karl Kisters.
Es ist nicht leicht, sich immer wieder etwas Besonderes auszudenken, um die Stadt Kleve noch populärer, attraktiver oder frischer daherkommen zu lassen. Kleve Marketing hat jetzt etwas entdeckt, wie man zum einen Spiel, Spaß und Spannung in den Alltag bringen kann und zum anderen sich noch wichtige Infos über die traute Vaterstadt aneignet. Dies funktioniert mit einem Gedächtnis- und Wissensspiel für die ganze Familie.
Auf dem Beipackzettel
„Das Kleve-Spiel“ ist seit einigen Tagen auf dem Markt. Der Inhalt der Packung erscheint auf den ersten Blick recht übersichtlich: 60 Kärtchen und zwei Würfel. Aber satte sieben Spielvarianten werden auf dem Beipackzettel angeboten. Die Kärtchen sind 5,5 mal 5,5 Zentimeter groß. Der Clou: Diese Bildkarten zeigen Sehenswürdigkeiten der Heimat, historisch bedeutende Klever Personen oder Besonderheiten der Stadt. Stichwort: Draisine.
Nun ist es aber mit den Bildchen alleine nicht getan. Denn ausschließlich mit denen wäre das Versprechen „Wissensspiel“ kaum erfüllt. Wie bei einem Memory-Spiel gibt’s zwei Karten mit demselben Motiv. Unter jeder Karte steht eine Frage, in der jeweils die Antwort des Kärtchens mit dem identischem Motiv eingearbeitet ist.
Ute Schulze-Heiming, Leiterin Kleve Marketing, sieht hinter dem Spiel nicht nur einen unterhaltenden Aspekt: „Man geht bewusster durch die Stadt, wenn man mehr über sie weiß.“ Das Spiel ist nur in einer Stückzahl von 180 produziert worden.
Dröge Abende könnten durch „Wann wurde die alte Eisenbahnbrücke über den Rhein bei Griethausen gebaut?“ wieder Fahrt aufnehmen. Die Antwort steht auf der anderen Karte, wie geschildert ebenfalls als Frage formuliert: Wo finden wir die Bahnbrücke, die von 1863 bis 65 erbaut wurde?
Was den Reiz ebenfalls steigern könnte, ist, dass man die Antworten auf den Kärtchen mit den 30 Motiven nach einigen Spielrunden bereits recht sicher drauf hat. So könnten Spielrunden mit Freunden, die keine Schachtel mehr erwerben konnten, schnell zu grandiosen Siegeszügen führen. Getreu dem Motto: „Ach, wusstest du das nicht?“
Das Spiel ist zudem immer geeignet, um die ganze Familie einzubinden. Und wenn man nur ganz simpel nach der guten alten Weise verfährt: Alles umdrehen und Pärchen suchen.
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