Kreis Kleve: GEW: Es geht um die Zukunft unserer Kinder
zuletzt aktualisiert: 27.11.2009 - 12:42In einem offenen Brief nimmt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Kreisverband Kleve, Stellung zu der Behördenpanne der Bezirksregierung Düsseldorf. Diese hatte vor einer Woche mitgeteilt, dass durch einen Rechenfehler 600 Lehrerstellen zuviel ausgeschrieben wurden.
Walter Seefluth von der GEW kritisiert vor allem die vier Landtagsabgeordneten des Kreises Kleve, Dr. Hemut Linssen, Manfred Palmen (beide CDU) und Bodo Wißen und Norbert Killewald (beide SPD). "Als Sie zur Landtagswahl angetreten sind, wurden kleinere Klassen, mehr Lehrer, weniger Unterrichtsausfall, bessere Ausstattung der Schulen versprochen. Dieses Versprechen wurde, was den Kreis Kleve angeht, leider nicht eingehalten", so Seefluth in seinem Schreiben.
Ferner appeliert er an die "Entscheidungsträger" des Kreises Kleve: "Abwanderung junger Lehrkräfte in andere Bundesländer oder Arbeitslosengeld für diese jungen Menschen können für eine ehrliche Politik nicht die Alternative sein, wenn es um die Zukunft unserer Kinder und des Kreises Kleve geht."
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