Kleve: GiB: Auf nach China
VON MATTHIAS GRASS - zuletzt aktualisiert: 22.01.2010 - 12:07Kleve (RPO). Die Gesellschaft für internationale Begegnungen organisiert eine Reise ins Reich der Mitte für eine Wirtschaftsdelegation. Zeitgleich wird Prof. Klotz dort Partner für die Hochschule Rhein-Waal treffen.
Die Reise ist lange und sorgfältig vorbereitet: Organisator Dr. Kurt Kreiten von der Gesellschaft für internationale Begegnungen (GiB) hat nach dem Erfolg der Fitchburg-USA-Reise auch den Weg für eine Klever Wirtschaftsdelegation nach China geebnet. Zusammen mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Kleve (WfG) und dem Arbeitskreis "Kleve-International" (AK) der Sparkasse wurden Kontakte zu Niederlassungen Klever Firmen im fernen Osten geknüpft.
Es wurden Orte gesucht, die wichtig für wirtschaftliche Kontakte sein können und auch ein Tag mit touristischen Attraktionen wie die "Große Mauer" wurde nicht vergessen. "Als wir erfuhren, dass Hochschulpräsidentin Marie-Louise Klotz lange Jahre Kontakte zu chinesischen Hochschulen pflegt und ebenfalls nach China reist, haben wir versucht, diese Termine zu koordinieren", sagt Kreiten. Damit erweiterte sich das Programm um spannende "Hochschultage".
Hochschultage
Die Reise, so Kreiten, wird am 22. April in Shanghai mit einem Empfang und Vortrag im "German Centre for Industry and Trade Shanghai" beginnen. Es folgt der Besuch der chinesischen Produktionsstätten von Ipsen und Spectro in der Freihandelszone von Shanghai-Pudong. Nachmittags wird das Hochschulwesen in Shanghai vorgestellt. Am Montag 26. April, steht schließlich die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zwischen HRW und der Universität in Tienjien auf dem Programm, die Klotz bei mehreren China-Besuchen vorbereitet hat. Daneben gibt's Abstecher auf die "Auto-China 2010" in Peking und in die Niederlassung von Winkels-Messebau.
"Die Erfolge unserer USA-Reise haben uns bestärkt, zur wichtigsten Export-Nation China Kontakte zu knüpfen", sagt Kleves Wirtschaftsförderer Rudolf Röhrl. Das überzeugte auch Frank Ruffing als Beiratsvorsitzender der WfG. "Während die Wirtschaft in anderen Landkreisen eine Exportquote von 30 bis 35 Prozent vorweist, liegt sie in Kleve bei 67 Prozent. Dann muss man Märkte wie China fest im Blick haben", so der VoBa-Chef. Auch Wilfried Röth von der AK der Sparkassen unterstrich, wie wichtig der chinesische Markt gerade für die Klever Wirtschaft ist.
Marie-Louise Klotz hob hervor, dass eine international aufgestellte Hochschule wie die HRW in Kleve Kontakte nach China vorweisen müsse. "Unsere Studenten sollen wenigsten für ein Semester die kulturellen Hintergründe Chinas kennenlernen. So wie die Chinesen in Kleve die deutschen kennen lernen werden", sagt Klotz.
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