Die Kinderschuhmarke "elefanten" hat ihren Ursprung in Kleve. Der Schuhfabrikant Gustav Hoffmann gründete zusammen mit seinem Schwager 1896 die Schuhfabrik in Kleve. Am 2. Februar 1935 verstarb einer der größten Sohn der Stadt.
Gustav Hoffmann war herzkrank. Beim Tanzen im Hotel Maywald brach er im Alter von 62 Jahren zusammen.
Vier Tage nach seinem Tod wurde der Mann, der die Elefanten-Kinderschuhe weltberühmt machte, am Mittwoch, 6. Februar 1935, auf dem Klever Friedhof beigesetzt. Im Folgenden sehen Sie einige Bilder aus der elefanten-Schuhzeit in Kleve.
Die Schuhfabrik von Gustav Hoffmann war der Arbeitgeber in der Stadt.
Die Produktion erfolgte am Fließband. Hier wurden Sohlen geklebt.
1927 gab Gustav Hoffmann seinem Unternehmen das unverwechselbare Markenzeichen. Das 1928 geschaffene Logo hat bis heute Bestand - es wurde nur ständig aktualisiert.
1945, im Jahr des Zusammenbruchs und Neuanfangs, war Kleve nicht mehr als eine Ansammlung von 800000 Kubikmetern Schutt. Doch die Schüsterkes ließen sich nicht unterkriegen. Im April zählte das Werk schon wieder zwölf Arbeiter und fünf Angestellte, im Oktober stellten die Klever Schuhmacher mit den in Kleve verbliebenen Maschinen schon wieder 2000 Paar Schuhe täglich her.
Nach dem Wiederaufbau ging es im Hochbau an der Steinstraße jeden Tag zur Arbeit.
Heute sieht das Gebäude so aus. Im vorderen Teil befindet sich ein Café.
Der Bär brummt, so nannten es die Klever, wenn frühmorgens der Tag um 6.45 Uhr mit dem Aufheulen der ehemaligen Luftschutzsirene der Schuhfabrik Hoffmann eingeleitet wurde. Der Bär brummt, das war eine Anspielung auf den Firmengründer Gustav Hoffmann, der wegen seiner tiefen Bassstimme Bär genannt wurde.
Beliebt war auch der Elefanten-Schuh-Laden auf dem Werksgelände.
Zahlreiche Mütter aus der Kleve, aus der Rgeion und den benachbarten Niederlanden deckten dort ihre Kinder mit Schuhen ein.
Schließlich genoss der Schuh deutschlandweit einen hervorragenden Ruf. Nichtsdestotrotz wurde das Klever Werk im Jahr 2004 geschlossen. Damals verloren 220 Mitarbeiter ihren Job.
Heute befindet sich auf dem Gelände das so genannte elefanten-oberstadt-centrum - kurz eoc. Ein beliebtes Einkaufsareal mit kostenlosen Parkplätzen.
Ein Stück Geschichte bleibt jedoch: das Elefanten-Museum im ehemaligen Hochregallager.