Kleve: Jomo-Messe lockt Großkunden
zuletzt aktualisiert: 30.09.2008Kleve (RPO). Schon von weit her zeigten die gelb-blauen Fahnen den Weg zur Halle Münsterland. Inmitten der 120 Stände dominierte ein flammneuer Lkw, auf dem die Kernbotschaft stand: Jomo – Großhandel für Großverbraucher und Gastronomie. Während auf der Bühne der erste Teil der „Kochshow-live“ die Blicke der Gäste auf sich zog, überzeugten auch Kreis Klever Unternehmen der Ernährungswirtschaft die Großkunden von Produkten der Region.
Mehr als 2.000 Besucher
Friesland-Foods aus Kalkar war über das Mutterhaus Campina vertreten, Kühne aus Straelen überzeugte mit Sauerkonserven und Essig, Deli Reform aus Klever Produktion und Tiefkühl-Torten von Rhiem aus Kerken gab es zum Probieren. „Wer hier nicht auf den Geschmack kommt …“, scherzte Jomo-Geschäftsführer Dr. Christian Moll im Gespräch mit Kreis-Wirtschaftsförderer Hans-Josef Kuypers.
Zwei Tage erlebten Jomo-Kunden die Vielfalt des 15 000 Artikel umfassenden Sortimentes und innovative Trends bei Lebensmitteln auf der Münsteraner Ausstellungsfläche. Besonders anziehungskräftig war der Messestand vom Tiefkühl-Spezialisten Küppers aus Kapellen. Hier bruzzelten Pfannkuchen mit Apfelfüllung, Heidelbeeren oder Gemüsefüllung in der Pfanne, so dass die Verpflegungsprofis der Gastronomie und Hotellerie, von Krankenhäusern und Seniorenheimen leuchtende Augen bekamen.
Jüngste Idee der Jomo-Kreativ-Abteilung ist JOMObile. Es handelt sich um ein Bestellsystem im Handy-Format, mit dem die Küchenchefs der Bundesrepublik stets auf Tastendruck ihre Lager füllen lassen können. Dass ungeachtet des nicht aufzuhaltenden technischen Fortschritts der Mensch im Mittelpunkt bleibt, beweist das neue Wohnküchen-Konzept der Weezer. Insbesondere für Pflegeheime und die Versorgung von Altersresidenzen geschaffen, sieht es die Küche als zentralen Punkt der Kommunikation. „Niemals allein“ ist die Devise.
Wie weit der Service des 730 Mitarbeiter starken Unternehmens aus Weeze „rund um die professionelle Küche“ in der tagtäglichen Umsetzung wirklich geht, das zeigt vor allen Dingen die so genannte „Partner-Akademie“. Seminare über mediterrane Küche, seniorengerechte Ernährung, die Rentabilität im Gastgewerbe und das Hygiene- und Qualitätsmanagement prägen hier die Inhalte.
An einem allerdings, dies betonte Hans-Gerd Janssen, Jomo-Geschäftsführer, ganz besonders, geht kein Weg vorbei: Die Preis-Leistungs-Problematik. So wird die Speisenkarte bei den Chef-Köchen der Region immer häufiger vom Preis bestimmt. „Soeben erhielten wir den Anruf eines Großkunden, dass er seinen Wareneinkauf mittelfristig von 5,60 Euro pro Patient auf 4,10 Euro verändern muss“, so Hans-Gerd Janssen. „Unsere Aufgabe ist ab sofort, diese hohe Hürde zu nehmen - und zwar ebenso schmackhaft wie gesund.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum







