Kleverland: Keine Angst vor der Spinne
VON BIANCA MOKWA - zuletzt aktualisiert: 17.09.2010 - 10:02Kleverland (RPO). Viele finden Spinnen gruselig. Vielleicht wegen ihrer acht Beine. Angst muss keiner haben. In Deutschland gibt es keine Spinnen, die für Menschen giftig sind. Sie essen am liebsten Fliegen, die in ihrem Netz kleben bleiben.
Ihr Lieblingsessen sind Fliegen. Aber auch Mücken. Dadurch sind Spinnen sehr nützlich. Um ihr Essen zu fangen, bauen viele Spinnen Netze. An ihrem Hinterteil drückt die Spinne den Spinnfaden heraus. Der ist so dünn, dass man ihn fast nicht sehen kann. Er wirkt wie ein langes blondes Haar. Die Spinne kann auch Fäden machen, die klebrig sind. Das muss sie auch, damit Fliegen im Netz hängenbleiben.
Die Spinne klebt aber nicht in ihrem eigenen Netz fest. Sie weiß ganz genau, welche Fäden kleben und welche nicht. Dass ein Tier in ihr Netz geflogen ist, merkt sie, wenn das Netz wackelt. Das fühlt sich so an, als ob ein Fußball mit voller Kraft in das Netz des Fußballtors geschossen wurde. Die Spinne merkt das, weil sie mit einem Faden immer mit ihrem Netz verbunden ist. Es gibt aber auch Spinnen, die keine Netze bauen, sondern jagen.
Springen und Jagen
Zum Beispiel die Springspinne. Sie macht einen großen Sprung, wenn sie eine Kellerassel entdeckt hat und hält sie mit den Beinen fest. Andere Spinnen verstecken sich unter Blättern. Wenn sie etwas Leckeres bemerken, zum Beispiel einen kleinen Käfer, stürzen sie sich auf ihn.
Zum Sehen haben die meisten Spinnen acht Augen. Andere haben nur sechs Augen. Manche weben ein Netz um ihr Essen, damit es nicht mehr weg krabbeln kann. Angst vor Spinnen muss man aber nicht haben. Bei uns gibt es keine, die für den Menschen giftig sind. Manche finden die Spinnen trotzdem gruselig. Das liegt vielleicht an ihren acht manchmal sehr langen Beinen.
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