Kleve: "Kleve" - Der Songtext
zuletzt aktualisiert: 07.02.2010 - 20:55Für alle, die "Kleve" noch nicht kennen oder die das Heimatlied gerne mitsingen möchten, haben wir den Songtext notiert.
"Kleve"
Text und Musik: Stefan Quinkertz
Ich kenn' dich schon mein ganzes Leben / bist wie ein Atemzug normal / Hast mir so vieles schon gegeben / Sonne und Freude manchmal Tränen / warst halt stets für mich normal
Wo ich als Kind durch deine Gassen / Felder und Hinterhofterassen / Schellekes bei Kratz gezogen hab / Von Opa Hollands war bekannt / gabs stets en Bröksken in die Hand / Kaputte Knie Kinderglück
Mit der Jugendliebe Hand in Hand / Am blauen Himmel auf der Bank / Kopflos verliebt in den Galleien. / Denk ich an diese fernen Tage / hör' ich wie ich leise sage / An diesem Platz bist du zuhaus
Refrain:
Kleve es geht nicht ohne dich / Kleve du hast mich fest im Griff / Ja, wenn schon alt, dann nur mit dir / Richtig kann ich es erst verstehen / hab' ich dich länger nicht gesehen / Kleve du bist wunderschön
Mit Freunden außer Rand und Band / zu Fuß zu Fiets über das Land / Zur Scheunenfete, raus aufs Dorf / Zum Abschluss ne grüne Banane / spendiert für die neue Herzensdame / Im Whiskey, so lang wie's nur ging
Ne lange Nacht im Schweizerhaus / Die gleichen Köp Jahr ein Jahr aus / In dieser Stadt alles gesehen / Zu Fuß nach Haus im Morgengrau / Triste Gedanken Stimmung Blau / Dachte man nur: Ich will hier raus
Doch so leicht machtest du´s mir nie / schon an der Linde standen sie. / Die bunten Stände auf dem Markt. / Aus einer Bude schallt ein Ruf / „Bestell zuhause nen lieben Gruß.“ / Schon weiß man, wo man hingehört.
Refrain:
Kleve es geht nicht ohne dich / Kleve du hast mich fest im Griff / Ja, wenn schon alt, dann nur mit dir. / Richtig kann ich es erst verstehen / hab' ich dich länger nicht gesehen / Kleve du bist wunderschön
Es fällt mir manchmal schwer zu glauben / Schieb ich meinen Sohn mit großen Augen / im Kinderwagen vor mir her. Was für mich an diesem Ort geschah / füllt er nun selber Jahr für Jahr / mit seinem eignen Leben aus
Neuerdings da bleib ich öfter stehen / Dich immer wieder neu zu sehen / Bringt mich dir näher Jahr für Jahr / Doch nur allein kannst du nicht sein / Die Menschen hier vom Niederrhein / hauchen dir erst buntes Leben ein
Trifft morgens mich das Sonnenlicht / vom Schwanenturm in mein Gesicht / Durchs kleine Fenster bei der Uhr / Und langsam sinkt sie dann am Abend / Blutrot den Horizont umarmend / Ganz still hinter den Sendemast
Und langsam sinkt sie dann am Abend / Blutrot den Horizont umarmend / Ganz still hinter den Sendemast
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