Kleve: Kleve setzt auf Qualität
VON MATTHIAS GRASS - zuletzt aktualisiert: 04.12.2008Kleve (RPO). Das Klever Citynetzwerk ist gegründet, Susanne Rexing ist die Vorsitzende. Sie führt derzeit viele Gespräche, um möglichst viele Mitglieder für dieses Netzwerk zu gewinnen, denn es gibt viel zu tun für Kleve.
Das Citynetzwerk
Gegründet wurde das KCN Ende Oktober – bereits in der Gründungsversammlung traten 100 Mitglieder dem Verein bei.
Im Vorstand: Susanne Rexing (Vorsitzende), Jörg Hopmans (Stellvertreter), Stephan Wingels (Schatzmeister), Ute Schulze-Heiming (Geschäftsführerin), Björn Hillesheim, Christian Tuschen, Reinhard Berens, Andreas Edler (Beisitzer).
Straßenfeste, der neue Internet-Auftritt für die Klever City, die Stadtgestaltung, überregionale Werbung – es gibt viel zu tun. All das will das neu gegründete Klever City-Netzwerk (KCN) anpacken. „Wir haben eine Menge vor“, sagt Susanne Rexing vom Möbelhaus Rexing. Sie ist Vorsitzende des Netzwerkes, das die Klever City besser nach vorne bringen soll und die Einzelhändler in der City ebenso unter ein Dach fassen möchte, wie Hausbesitzer und Freiberufler. Im Januar ist die erste Mitgliederversammlung, da werden dann auch die entsprechenden Arbeitsgruppen gegründet, die sich mit besagten Themen befassen werden. Noch ist der Einzelhandel nicht so vertreten, wie sich die Macher des Netzwerkes das wünschen: Man wartet ab in den Klever Geschäftslokalen.
Tatendrang
„Das ist eigentlich schade“, sagt Rexing – denn wenn zu lange gewartet wird, verstreicht zu viel Zeit. Und der Tatendrang ist ja da. „Wir wollen Ideen entwickeln – dafür brauchen wir Mitglieder und Vertrauen“, sagt die Innenarchitektin. Sie stellt auch klar, dass sich die Vereinigten Klever Straßengemeinschaften als Dachverband auflösen und signalisiert haben, nach dieser Auflösung eventuelle Überschüsse an das Citynetzwerk zu spenden.
„Es wäre schön, wenn dann die einzelnen Straßengemeinschaften ebenfalls ins Citynetzwerk kommen würden – sie können dann aber trotzdem weiterbestehen“, so Rexing. So wie die älteste der Straßengemeinschaften, deren Mitglied sie mit ihrem Möbelhaus seit etlichen Jahren ist: „Die Kavariner möchten weiter arbeiten – ich bin dort im Gespräch mit dem Vorsitzenden Heinz Ververs, wie wir das am besten lösen können“, sagt sie.
Momentan führt das Citynetzwerk viele solcher Einzelgespräche – mit Einzelhändlern, mit Freiberuflern und vielen anderen, mit all denen, die sich gern engagieren wollen. „Das sieht zwar nach außen so aus, als passiere zurzeit nichts – dabei passiert sehr viel im Moment“, sagt die KCN-Vorsitzende. Von Anfang an dabei ist der Haus- und Grundbesitzerverein, so dass beim Citynetzwerk letztlich alle Parteien an einem Tisch sitzen könnten: Hauseigentümer, Mieter, Einzelhändler und auch Gestalter wie Planer und Architekten, die als Freiberufler in diesem Netzwerk eingebunden sein können.
„Leerstände sind zum Beispiel ein wichtiges Thema. Es wäre doch schön, wenn wir gute Mieter finden, die langfristig bleiben, denen wir in Kleve attraktive Gebäude bieten möchten“, sagt Rexing. Kurz: Man wolle noch mehr Qualität für Kleve. Und: „Wir sind auf einem guten Weg“.
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