Kleve: Klever Rathaus: Entscheidung im Herbst
VON MATTHIAS GRASS - zuletzt aktualisiert: 22.02.2010 - 09:53Kleve (RPO). Seit Anfang Februar steht die Stadt Kleve in Verhandlungen mit möglichen Investoren für die Unterstadtbebauung. Gestern stellte Willibrord Haas, Kämmerer der Stadt, den weiteren Fahrplan für die Umsetzung des Verfahrens vor.
Einzelheiten zu Investoren und Verhandlungen gab Haas nicht bekannt. Die seien streng vertraulich, so der Kämmerer gestern. Es geht dabei um die Verteilung der vier Lose "Sanierung Rathaus" sowie der Veräußerung von zwei Flächen auf dem Minoritenplatz und auf der anderen Spoy-Seite.
Bei den letzten drei Losen werde, so Haas, eine Einzelhandels- und Büro-Nutzung angestrebt. Ende April, Anfang Mai soll es feste Angebote geben, die Verhandlungen werden dann bis Juli fortgeführt. "Die Ergebnisse werden dem Rat der Stadt Kleve vorgelegt, der entscheidet", so Willibrord Haas. Wichtige Kriterien für den Zuschlag sind die Kosten, die Architektur und der Städtebau, so Haas weiter.
Die vier Lose werden in zwei etwa gleich große Bereiche auf dem Minoritenplatz mit einer Bruttofläche von 7100 und 7000 Quadratmetern auf geteilt sowie einer Fläche von rund 5000 Quadratmeter auf der anderen Spoyseite. Für das Rathaus, das saniert und umgebaut werden soll, stehen 6500 Quadratmeter an. Wenn also die Rohbauten der Hochschule stehen, könnte zur Großbaustelle des Kreises Kleve die Großbaustelle der Stadt Kleve hinzukommen.
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