Kleve: Kommentar: Schulen: Alles wird neu
VON MATTHIAS GRASS - zuletzt aktualisiert: 09.02.2012Kleve (RP). Die Karten der Klever Schulen werden neu gemischt: Alles ist anders. Es gibt keine Hauptschulen mehr, nur noch eine Realschule. Aber auch die Gymnasien werden sich nach der Decke strecken müssen – ihr Abitur in acht Jahren bekommt Konkurrenz mit einem G-9-Zweig, der gleich an vier Standorten möglich sein wird: In Kranenburg, Bedburg-Hau und Kleve mit der Sekundarschule sowie in Kleve mit der Gesamtschule.
Damit kommt das alte Sebus wieder zu neuen Ehren, wenn es die Oberstufe der Gesamtschule an der Hoffmannallee und damit – vertraglich – auch die der Sekundarschule wird.
Jürgen Schmitz und Gabriele Pieper als Sprecher für Gesamtschule und Sekundarschule haben alles gegeben, das Vertrauen der Eltern zu gewinnen. Die Eltern in Bedburg-Hau und Kranenburg, die eine Alternative zum klassischen Gymnasium suchen, sind jetzt beonders gefragt, dieses Vertrauen zu erwidern. Nur so kann dort wohnortnah beschult werden.
Die Bezirksregierung ist gefordert, die gute Arbeit vor Ort zu stützen und ihr Versprechen umzusetzen: die neuen Lehrer, die die neuen Schulen brauchen, in die Region zu bekommen.
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