Kleverland: Marienkäfer: Käfer im roten Mantel
VON BIANCA MOKWA - zuletzt aktualisiert: 13.09.2010 - 10:56Kleverland (RPO). Der Marienkäfer ist niedlich und nützlich. Er isst Tiere, die Pflanzen kaputt machen können. Die vielen
Punkte verraten nicht sein Alter: Marienkäfer kommen bereits mit vielen oder wenigen Punkten zur Welt.Marienkäfer sind sehr zutraulich. Gerne krabbeln sie von der Fingerspitze bis in die Handfläche. Das kitzelt dann. Manchmal sondern sie auch gelbe Flüssigkeit ab. Das machen sie, um Feinde abzuwehren oder wenn sie sich bedroht fühlen. In der Natur fühlt der Marienkäfer sich auch wohler als auf der Hand. Unter dem kleinen roten Panzer mit den schwarzen Punkten verbergen sich die silber-grauen Flügel. Die benutzt der Käfer genauso gerne wie seine sechs Beine.
Manchmal hat der Marienkäfer zwei, manchmal auch sieben Punkte. Das hat aber nichts mit seinem Alter zu tun. Es gibt verschiedene Arten. Der eine hat dann viele oder wenig Punkte von Geburt an. Es gibt sogar schwarze Marienkäfer mit orange-roten Punkten.
Wettbewerb
Die Volksbank Kleverland , Präsentator der Serie "Unser Garten", bietet einen Malwettbewerb an. Dazu können die Teilnehmer die Bilder-Vorlagen aus dem Internet bei RP Online herunterladen und diese ausmalen.
Die aktuelle Folge dieser Serie gibt es als Audio-Download im Internet unter www.rp-online.de/kleve und unter www.antenneniederrhein.de.
Im Winterschlaf nicht stören
Marienkäfer sehen nicht nur süß aus, sondern sind auch nützlich. Sie essen Blatt- und Schildläuse. Das sind kleine Tiere, die Pflanzen kaputt machen können. Ein kleiner Marienkäfer schafft es, an einem Tag 50 Blattläuse zu essen. Der Marienkäfer muss aber auch aufpassen! Vögel essen gerne Marienkäfer. Im Herbst, wenn es kalt wird, verstecken sich Marienkäfer in Fensterritzen. Dort schlafen sie bis zum nächsten Frühjahr. Beim Winterschlaf sollte man sie lieber nicht wecken. Nach dem Winterschlaf feiern die Marienkäfer Hochzeit. Das Weibchen legt im Frühjahr viele kleine gelbe Eier. Zu sehen ist nur ein sehr kleiner Fleck an einem Blatt oder einem Stück Holz. Aus den Eiern schlüpft erst eine Larve. Die sieht aus wie ein kleine blau-gelbe Raupe. Auch die mag schon Läuse. Danach verwandelt sich die Larve in einer Art Schlafsack, den sie um sich legt. Darin wächst der fertige Marienkäfer heran.
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