Kleve: "München ist ein Muss": Kreis Kleve auf der Expo Real
VON JÜRGEN LOOSEN - zuletzt aktualisiert: 30.09.2009Kleve (RPO). kreis kleve Der "Niederrhein-Würfel" am Kopf des Standes 312 in der Messehalle B 1 wird in leuchtendem Orange erstrahlen, ohne jede Parallele zum "Oranje" der benachbarten niederländischen Fußball-Nationalelf – obwohl er elf Meter mal elf Meter und somit 121 Quadratmeter Fläche groß sein wird: Der Kreis Kleve beteiligt sich wieder unter dem Niederrhein-Logo mit den Partnern Krefeld, Mönchengladbach, Rhein-Kreis Neuss, Kreis Viersen und Kreis Wesel an der größten europäischen Gewerbeimmobilien-Messe "Expo Real" in München. Vom 5. bis 7. Oktober wird die Kreis-Delegation unter Federführung der Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft des Kreises Kleve mit Geschätsführer Hans-Josef Kuypers die Angel nach Investoren auswerfen. Mit an Bord sind der Airport Weeze, der Rhein-Waal-Terminal Emmerich und die Städte Emmerich, Geldern und Kleve.
Während einer Pressekonferenz im Emmericher Hafen erläuterten die Hauptdarsteller gestern ihre Vorhaben im Rahmen des Gemeinschafts-Auftritts in der bayrischen Metropole unter der Kuypers-Botschaft "Raum für Investitionen – Kreis Kleve", wobei auf einer Kreiskarte auch die "Trimodalität" mit Verkehr auf Straße, Schiene und Wasser dargeboten wird. Dazu wird die WfG des Kreises eine neue Standortbroschüre und kleine, bronzene Grundsteine im Reisegepäck haben – "für die vielen, Erfolg versprechenden Gesprächsrunden vor Ort", hofft Kuypers.
Bestens aufgestellt
Daran knüpfte Emmerichs Bürgermeister Johannes Diks an, der seine (Logistik-)Stadt gerade in punkto Infrastruktur bestens aufgestellt sieht, und auch genügend Grundstücke anzubieten hat inklusive noch nicht gekauftem Kasernengelände. Hafen-Chef Ulrich Schnake und Geschäftsführer Michael Mies betonten, der Hafen sei schon lange Partner des Kreises bei der übrigens schon 12. Riesen-Messe. "München ist ein Muss", sagte Schnake, "weil dort Angebot und Nachfrage in einmaliger Form aufeinander treffen, und unser leistungsfähiger Hafen ist das Pfund, mit dem wir wuchern können".
Die Kreisstadt Kleve wird mit der kompletten Stadtspitze in der Metropole vertreten sein. Wirtschaftsförderer Rudolf Röhrl erläuterte, man werde vier Großprojekte bewerben. Natürlich die Gewerbeflächen, aber auch die Großvorhaben Rathaus-Entwicklung und Bebauung des Minoritenplatzes sowie die (Kreis-)Hochschule Rhein-Waal auf Klever Stadtgebiet. "Für Rathaus und Minoritenplatz werden wir in München gezielt auf die Suche nach Investoren gehen, Ziel ist ein Baubeginn Ende 2010. Damit gelten wir in NRW als Musterbeispiel und Vorreiter in Sachen Schnelligkeit bei der Entwicklung eines solchen Vorhabens", sagt Röhrl.
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