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Kleve: Nacht der Ausbildung

VON MATTHIAS GRASS - zuletzt aktualisiert: 25.04.2012
Organisieren die Nacht der Ausbildung: Michael Rübo, Kisters Stiftung, Reinhard Berens, Tichelpark-Kinos, Jan-Pieter Aben und Benjamin Schmitz, Wirtschaftsjunioren (von links).  Foto:  Klaus Stade
Organisieren die Nacht der Ausbildung: Michael Rübo, Kisters Stiftung, Reinhard Berens, Tichelpark-Kinos, Jan-Pieter Aben und Benjamin Schmitz, Wirtschaftsjunioren (von links). Foto: Klaus Stade

Kleve (RP). Viele Klever Betriebe laden zur 3. Nacht der Ausbildung am 1. Juni von 17 bis 21 Uhr an ihre Werktische ein: Dann können künftige Auszubildende den auserkorenen Beruf hautnah erleben. Noch können sich Betriebe melden.

Die Schulen sind dabei, viele Firmen, die Hochschule. Die "3. Nacht der Ausbildung" könnte eigentlich starten. Große Betriebe wie Ipsen, Spectro, KHS oder Colt öffnen ihre Pforten, unter anderen wird ein häuslicher Pflegedienst zeigen, wie er arbeitet, ein Malerbetrieb. Und doch: Es dürfen noch mehr sein, sagt Michael Rübo, Geschäftsführer der Kisters-Stiftung, der zusammen mit Reinhard Berens, Tichelparkkinos, Benjamin Schmitz und Jan-Pieter Aben von den Wirtschaftsjunioren das Event für die künftigen Auszubildenden organisiert. "Uns fehlt beispielsweise die Holzbranche", sagt Rübo mit Blick auf die Betriebe. Schreiner und Zimmerleute eben.

Info

Unternehmen

50 Unternehmen wurden bis jetzt angeschrieben, sich in der 3. Nacht der Ausbildung am 1. Juni zu präsentieren. Kino-Spots, Handzettel und die Internetseite informieren. Bewerbungen unter:

www.nachtderausbildung.de

Die Nacht der Ausbildung soll auf der einen Seite Schüler informieren, wie ein Ausbildungsberuf aussieht, was man in der Ausbildung macht oder auch, wie ein Studium organisiert ist. Das erfahren sie an jenem Freitag, 1. Juni, von 17 bis 21 Uhr, eben nicht an den üblichen Info- oder Messeständen, sondern direkt im Betrieb, direkt an der Werkbank, an der die künftigen Mechatroniker stehen, am Schreibtisch des angehenden Bürokaufmanns oder am Schalter des Bankkaufmanns. "Man kann hautnah den Beruf erleben, man kann mit den Auszubildenden reden, mit Ausbildern", sagt Berens.

Auf der anderen Seite, betont Jan-Pieter Aben, diene die Nacht dazu, dass die Betriebe für sich werben können. Denn die Zeiten, als etliche Bewerber auf einen Ausbildungsplatz kamen, gehe zu Ende. In den nächsten Jahren müssten sich Ausbildungsbetriebe etwas einfallen lassen, um die richtigen Bewerber für sich begeistern zu können", sagt der Wirtschaftsjunior. "Die Betriebe haben die Möglichkeit, mit potenziellen Auszubildenden ins Gespräch zu kommen und können die Botschaft vermitteln, wir haben etwas sehr interessantes im Angebot", sagt Berens. Und Rübo fügt an: "In der letzten Nacht der Ausbildung sind konkrete Ausbildungsverträge geschlossen worden". Berens ist sich sicher, die Schüler für den Abend begeistern zu können: Es gibt einen Kinospot, ein Fahrzeug fährt Werbung für den Tag, Handzettel liegen aus und Plakate werden geklebt. Nicht zuletzt gebe es für jeden Schüler, der teilnimmt, ein Zertifikat, dass er dabei war. "Für die Bewerbung", sagt Rübo.

Quelle: RP


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