Kleve: Nassauer Mauer: Tempo 30 – Tempo 50
VON THOMAS CLAASSEN - zuletzt aktualisiert: 16.12.2006Kleve (RPO). Autofahrer, kommst Du nach Kleve . . . dann sei wachsam, sehr wachsam. Da gibt es so manche Ungereimtheit. Und manchmal sogar fehlende Schilder. Ein Beispiel, von einem RP-Leser am Heißen Draht erzählt (und von der Redaktion selbst so erlebt): Man kommt von der Kreisverwaltung, biegt von der Nassauer Allee nach links in die Nassauer Mauer ein. etwa, das jeden Tag Hunderte von Automobilisten tun. Da steht an der echten Seite. . . nichts, auf alle Fälle kein Tempo-30-Schild. Nun ist aber die Nassauer Mauer Tempo-30-Bereich. Wie eine entsprechende Tafel am anderen Ende der Straße, sprich, aus Richtung Post kommend, auch deutlich macht.
In Richtung Nassauer Allee darf man also 30 fahren, in Gegenrichtung 50. Ein an sich schon seltsamer Umstand. Den man nicht ausnutzen sollte. Denn was Ortskundige eher beiläufig zur Kenntnis nehmen, für Gäste aber eine sprichwörtliche Rattenfalle sein kann: Da steht an der einen Seite nichts von „Tempo 30“ – Aber Verkehrsteilnehmer, die von der Kapitelstraße oder der von-Galen-Straße in die Nassauer Mauer einbiegen, haben Vorfahrt. Rechts vor links! Nun – das kann man nicht wissen, wenn man eben nicht weiß, dass die Tempo-30-Zone Nassauer Mauer Tempo-30-Zone ist.
Rat des RP-Lesers: Nicht wundern! Sondern sich auf die nächste Herausforderung konzentrieren. Die „abknickende Vorfahrt“ an der Ecke Hagsche Straße/Nassauer Mauer/Hagsche Poort, nur ein paar Meter weiter. „Für jeden Ortsunkundigen, der dort, weil er die Situation nicht erkennt, eine Vorfahrtsverletzung begeht, nur einen Euro – davon können sie viele Weihnachtsgeschenke kaufen!“
Ortswechsel – zum eoc: Es gebe dort keine schöne Weihnachtsbeleuchtung wie überall sonst in der City, und wer mal müssen müsse, der dürfe nicht, weil er keine Gelegenheit dazu habe.
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