Kleve: Persönlich - Gerd Hoppmann löst jeden Fall
VON SEBASTIAN LATZEL UND JULIA LÖRCKS - zuletzt aktualisiert: 10.11.2009 - 15:30Gerd Hoppmann, Kriminalhauptkommissar, hört seinen Spitznamen gar nicht so gerne: „Mister 100 Prozent“ wird der Leiter der Mordkommission Krefeld in der Öffentlichkeit genannt, weil er bisher jeden Fall gelöst hat.
Gerade erst hat er diesen wieder Titel bestätigt, denn er klärte den Mord an der jungen Polin (22) in Kleve auf, die am Sonntagabend von ihrem Ehemann (21) erstochen wurde. Auch den Fall Gülsüm, der derzeit vor dem Klever Landgericht verhandelt wird, hat er gelöst.
Und auch wenn es Hoppmann ist, der im Blickpunkt des Interesses steht, legt er stets Wert darauf, dass seine Ermittlungserfolge Teamarbeit sind. Daher spendiert er auch schon mal Currywurst und Pommes mit Mayonnaise für das Team.
In seiner Freizeit fährt der zweifache Familienvater gerne auf seinem Oldtimer-Motorrad. Gerd Hoppmann wohnt im Kreis Kleve, wo genau, will er mit Rücksicht auf seinen Beruf nicht sagen. Nicht aus Angst, sondern aus reiner Vorsicht. Nie mehr als nötig preisgeben – dieses Motto beherzigt auch im Umgang mit den Medien. Die lässt er gerne zappeln, auch wenn man spürt, dass der Polizist längst mehr weiß, als er preisgeben will. Diese souveräne Gelassenheit schätzen die Kollegen. Sie haben aber keinen Spitznamen für den Chef. „Das mag er nun mal nicht.“
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