Kleve: Querspangen-Gegner: "Trümpfe im Ärmel"
zuletzt aktualisiert: 07.02.2011 - 11:46Kleve (RPO). Die Bürgerinitiative gegen den Bau der Querspange (BI) will sich bei einer Podiumsdiskussion den Argumenten der Befürworter stellen. Das beschlossen 130 Mitglieder und Sympathisanten beim jüngsten Treffen der BI.
Professor Wolfgang Kottnik stellte sich den BI-Mitgliedern als Sprecher vor, da er bei der Gründungsversammlung in der Gaststätte "Waldschlösschen" in Donsbrüggen (RP berichtete) nicht teilnehmen konnte. Professor Heinz Falk, auch Sprecher des Arbeitskreises Verkehr, erläuterte die "Verkehrszählung und -analyse" mit dem Fazit: "Die Spange bringt nichts, das Verkehrsproblem an der Kreuzung Gruft/Tiergartenstraße wird nicht gelöst." Per Abstimmung wurden Rainer Hoymann als Betreiber der Seite www.querspange-nein.de und Michael Zumbrägel als Pressesprecher bestätigt.
Die BI-Mitglieder ernannten Karin Knottenberg zur Sprecherin des Arbeitskreises "Kultur" und Hans Derksen zum Sprecher des Arbeitskreises "Naturschutz". BI-Pressesprecher Zumbrägel geht davon aus, dass die Initiative mit der Verkehrszählung das "Totschlagargument" gegen die Spange geliefert hat. "Die Verwaltung wird die Drucksache nun entweder ändern oder streichen müssen", so Zumbrägel. Einige Mitglieder hatten gefordert, dass die BI ein "alternatives Verkehrskonzept" für Kleve erarbeiten soll.
Das lehnte Kottnik ab: "Das ist nicht unsere Aufgabe." Für den Fall, dass der Verwaltung "noch andere Gründe für den Bau der Querspange einfallen wie etwa die Schaffung einer verkehrsfreien Museumsmeile", habe die BI noch "Trümpfe im Ärmel", deutete Kottnik an.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum







