Niederrhein: Rock der Region im Kloster
VON THOMAS CLAASSEN - zuletzt aktualisiert: 21.05.2008Niederrhein (RPO). „Rock im Kloster“ zum Ersten. Am 31. Mai, ab 20 Uhr, startet die Auftakt-Veranstaltung für eine Reihe, die jetzt regelmäßig auf Graefenthal stattfinden soll. Junge und regionale Bands sollen hier eine Plattform bekommen.
Das hat das wieder erwachte Graefenthal so noch nicht erlebt – und es soll erst der Auftakt für eine ganze Reihe sein! „Rock im Kloster“ nennen die Väter und Mütter der Idee das, was am Samstag, 31. Mai, ab 20 Uhr (Einlass: 19.30 Uhr) über die Bühne geht. Zu dem Team zählt Karl Schillings. „Die Idee eines Events, das jungen und aus der Region stammenden Bands eine Plattform bietet, sich vorzustellen, entstand bei Gesprächen, die ich mit lokalen Musikern führte“, so Schillings.
Alle Altersgruppen
Rasch signalisierten die Gocher KulTOURbühne und (vor allem) Graefenthal-Eigner Ijsbrand Roovers Zustimmung. Schillings: „Rock im Kloster soll sich fest im Veranstaltungskalender des Kreises Kleve und der angrenzenden Niederlande etablieren.“ Zielgruppe? Keine bestimmte. Schillings sagt: „Wir wollen Menschen aller Altergruppen anlocken, die offen für Rockmusik sind – insbesondere Musiker. Ich gehe davon aus, dass es bei der Premiere 300 bis 500 Besucher geben wird.“ Auftreten werden „Tokkeling Dawn“, „primetime“ und „DLD“, zwei Cover-Bands und eine Gruppe, die hauptsächlich ihre eigenen Songs spielt.
DLD-Coverrock – da ist schon der Name Programm. Die Gelderner Gruppe, 2002 gegründet, trat in häufig wechselnden Besetzungen auf, bevor „wir uns dann nach reichlicher Überlegung dafür entschieden, mit einem reinen Frontmann weiter zu rocken und uns einen Bassisten gesucht haben, der im November 2007 auch gefunden wurde“, so DLD über DLD. „Die Musik bleibt dadurch unverändert. Coverrock der etwas härteren Gangart, gewürzt mit einem guten Schuss Punkrock und einer ordentlichen Portion Schwermetall steht auf unserer Fahne, um einigen der großartigsten und besten Musikern der Welt Tribut zu zollen. „Green Day“, „Metallica“, „Blink 182“, „Die Toten Hosen“, „Die Ärzte“ und die „Bloodhound Gang“ sind nur einige der Interpreten, die sich in unserem Repertoire häuslich niedergelassen haben.“ Zum Repertoire gehören auch Songs, „die unter Umständen die Top 100 nur geschrammt haben – wenn überhaupt“.
Ebenfalls live auf Graefenthal: „Tokkeling Dawn“. Die Band erblickte vor zwei Jahren bei einer Live-Party vor 200 Besuchern in Nettetal das Licht der Bühnen-Welt. Es folgten Gigs in Straelen, Kerken, Herongen. Die Band, loben Fans, zeichne sich „durch ihren authentischen Sound aus. Wer sie live hört, ist gleich von der ehrlichen Art der Musik angetan. Man rockt mit, der Fuß wippt, die Hüfte kreist.“ Spaß an der Musik, selbst geschriebene Songs in der Richtung guten alten Rocksounds – und der Stil wird von einigen dem Retrorock zugeordnet, wobei die Band sich eher im Stile des 70er, 80er und 90er Jahre Rock sieht.
Das Beste aus 35 Jahren Rockmusik hat „primetime“ im Gepäck. Die Gruppe lädt zu einem nostalgischen Ausflug durch mehrere Jahrzehnte ein – von Joe Cocker, Bryan Adams und „Aerosmith“ über „Queen“, „Pink Floyd“, „Police“, und „Deep Purple“ bis zu Robbie Williams, Eric Clapton den „Commitments“ und vielen anderen. Da wird abgerockt und mitgetanzt.
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