Niederrhein: RP-Jugendcup in Kalkar: Wer kommt ins Finale ?
VON VON STEPHAN DERKS - zuletzt aktualisiert: 18.08.2008Niederrhein (RPO). Dem kommenden Samstag, 23. August, dürften die Teilnehmer um den Jugend-Cup der Rheinischen Post und seinem Co-Sponsor, dem Frasselt Reitertreff in Kranenburg, besonders entgegen fiebern. Denn dann starten beim Reiterverein Seydlitz Kalkar, auf dessen Reitgelände, Zum Wisseler See 55, die vierten und letzten Qualifikationsprüfungen dieser beliebten Serie. „Wir freuen uns riesig auf die Ausrichtung dieser Qualifikationsprüfungen“ erklärt Seydlitz- Pressewartin Heike Lensing zur RP.
Die 25 Besten
Zur Erinnerung: Es sind die 25 punktbesten Reiter, die sich in der Dressur und dem Springen für das große Finale am 11. Oktober in Geldern qualifizieren. Daher gilt es für die Nachwuchsreiter in Kalkar, noch einmal alles zu geben, um das alles entscheidende Punktekonto zu verbessern. Zu lange Bügel, Außengalopp, die Unterschenkel zu weit vorne und eine Zügelführung, die zu wünschen übrig lässt, müssen dann in der Stilspringprüfung der Klasse A*, wie es teilweise bei der dritten Qualifikation in Alpen-Drüpt zu beobachten war, strikt der Vergangenheit angehören. „Die Springreiter starten bei uns in zwei Abteilungen, wobei die ersten Reiter mit den Anfangsbuchstaben A bis Ke ihres Nachnamens um 14 Uhr ihre Pferde über die Hindernisse lenken“, so die Pressewartin weiter.
Die zweite Abteilung, Buchstabenfolge Kr bis Z, beginnen ab 14.45 Uhr, wobei im Anschluss die Siegerehrung erfolgt. Was die Dressurreiter in der Qualifikation um den RP-Jugend-Cup anbelangt, so haben diese ab 15.30 Uhr die Möglichkeit, die letzten Punkte auf dem Weg in das Finale zu erzielen. Die Dressurreiterprüfung, die gleichfalls auf A-Niveau stattfindet und zu der 45 Nennungen vorliegen, wird hierbei in der Startfolge T zu zweit geritten. „Was die Siegerehrung dieser Prüfung anbelangt, so wird diese wohl erst nach 18 Uhr auf dem Hauptplatz stattfinden, da die Zeiteinteilung zunächst die Springprüfung der Klasse L vorsieht“ ergänzt die Pressewartin. Doch bis dahin bleibt ja noch genügend Zeit für die Hufschlagakrobaten, zum Beispiel an einem ausbalancierten Sitz zu feilen. Denn ein unruhiger Oberkörper, der zudem nach vorn überfällt, das Sitzen des Reiters in den Wendungen nach außen und dem einknicken der Hüfte, dürfte die Wertnote deutlich nach unten drücken.
Freier Eintritt
Hierauf hatte Richterin Ilona Franken noch kürzlich bei der dritten Qualifikationsprüfung hingewiesen. Gerade Balance, Losgelassenheit und Geschmeidigkeit des Reiters, insbesondere das Mitschwingen in der Mittelpositur, die Beachtung der Schenkellage, Schulterpartie sowie Kopf- und Handhaltung zählen da zu den wichtigsten Beurteilungspunkten. Kriterien, auf die es nicht nur bei der vierten Qualifikationsprüfung in Kalkar zu achten gilt.
Übrigens: Der Eintritt ist frei.
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