Kleve: Schutz für Villen-Gärten?
VON MATTHIAS GRASS - zuletzt aktualisiert: 15.02.2007Kleve (RPO). „Wir möchten, dass die Bäume in den Gärten der verkauften und zum Verkauf anstehenden Klever Villen in die Baumschutzsatzung aufgenommen werden“, erläuterte gestern Abend im Klever Rat der Fraktionschef der Grünen, Siegbert Garisch einen Antrag der Klever Grünen. Bis jetzt seien diese denkmalgeschützten Häuser im Besitz der Stadt gewesen, und die öffentliche Hand habe ein Interesse am Erhalt der alten Gärten und ihren Pflanzen gehabt. „Das kann sich jetzt, da die Häuser verkauft werden, ändern“, so Garisch. Schließlich gehöre zum Denkmal auch die Umgebung, fügte er an.
CDU-Fraktionschef Udo Janssen schlug vor, diesen Antrag wie auch die beiden folgenden CDU-Anträge, in denen es um die Vergaben von städtischen Baugrundstücken und die Änderung der Friedhofsatzung geht, in die entsprechenden Fachausschüsse zu überweisen.
Übrigens Bäume: Immer wieder kamen Fragen zu Orkantief Kyrill und die Schäden im Stadtgebiet von den Stadtverordneten: Bürgermeister Theo Brauer versprach, die Fälle zu prüfen, verwies aber darauf, dass allein 320 Bäume aus städtischen Besitz umgestürzt seien: „Wir haben enorm viel Arbeit“, sagt Brauer.
Baugebiet Hamstraße gekippt
Das umstrittene Baugebiet Hamsstraße ist endgültig gekippt: Einstimmig wurde der Vorschlag der Verwaltung, das Verfahren einzustellen, weil dort Altlasten zu vermutet werden, verabschiedet.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum







