Kleve: Sebus-Schüler antworten Stirba
zuletzt aktualisiert: 09.02.2009Kleve (RPO). In einem offenen Schreiben antwortete jetzt Julia Althoff für die Schüler der Jahrgangsstufe 11 des Johanna-Sebus-Gymnasiums auf die Stellungsnahme des Schuldezernenten Norbert Stirba, in der er begründet hatte, warum die Schüler der 10. und 11. Klasse schon 2009 an die anderen Klever Gymnasien wechseln sollten:
"Lieber Herr Stirba,
In ihrer Stellungnahme zählen sie lediglich die Argumente auf, die aus ihrer Sicht für einen früheren Schul-Wechsel der jetzigen 10. und 11. Klassen bis zum 1.8. diesen Jahres sprechen. Sie gehen jedoch nicht auf unser eigentliches Anliegen ein: Uns empört die Tatsache, dass wir vor eine Wahl gestellt wurden, die wir nicht hatten. Wir haben niemals bestritten, dass "mit der Elternschaft diskutiert worden sei"! Was wir jedoch auch weiterhin vehement bestreiten, ist die Tatsache, dass eine Berücksichtigung der "Wünsche" der Eltern (stellvertretend für uns) erfolgt ist, so wie es in der Verfügung aus Düsseldorf behauptet wird. Denn für uns überwogen die Argumente für einen späteren Wechsel. Hieraus resultierte ja ein eindeutiges Abstimmungsergebnis. Doch der vorzeitigen Schulwechsel wurde ohne Berücksichtigung unseres Abstimmungsergebnisses durchgesetzt.
Leider sind für uns auch die "pädagogischen" Gründe, die sie immer wieder anführen, nicht nachvollziehbar. Ihre Sorgen um uns in Bezug auf unser mögliches Ex-Sebus-Schüler-Dasein haben uns zwar sehr gerührt, doch fällt es uns schwer zu glauben, dass wir Schüler bei der von ihnen gefällten Entscheidung im Mittelpunkt gestanden haben.
Nun wechseln wir also gegen unseren Willen und gegen unsere eindeutige Abstimmung nach 7 wunderschönen Jahren am Johanna Sebus Gymnasium auf eine andere Schule."
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