Bedburg-Hau: SPD Bedburg-Hau: Hallenbad erhalten
zuletzt aktualisiert: 28.11.2011Bedburg-Hau (RP). Die SPD Bedburg-Hau bekräftigt ihre Position zum Erhalt des Bades. "Der Fortbestand und die Komplettsanierung des Bades ist nicht nur unter sozialen Gesichtspunkten sinnvoll - sondern wirtschaftlich sehr wohl verantwortbar", sagt Wilhelm van Beek, Fraktionsvorsitzender der SPD.
Und erklärt: "1,5 Millionen Euro für die Sanierung in einer Kommune unserer Größenordnung hört sich viel, aber die faktische Belastung des Haushalts liegt lediglich bei etwa 40 000 Euro im Jahr."
Van Beek schlägt eine Finanzierung per Kredit vor: Die Sanierung von 1,5 Millionen Euro könne grundsätzlich durch einen Kredit der KFW-Bank finanziert werden. Nach dem Haushaltsrecht belaste nicht die Kreditsumme, sondern nur der Kreditzins den Haushalt (30 000 Euro), sagt van Beek.
Weiterhin belasteten die Sanierungen in Form von Abschreibungen (50 000 Euro) den Etat. Verrechne man Kreditzinsen und Abschreibungen mit Verbesserungen der Kostenstruktur (5 000 Euro) und sanierungsbedingten Energieeinsparungen (35 000 Euro) werde der Haushalt tatsächlich nur mit den genannten 40 000 Euro zusätzlich belastet. Er beziehe sich dabei auf überschlägigen Berechnungen des Bürgermeisters.
"Des weiteren sollte man wissen, dass auch bei einer Schließung des Bades aufgrund diverser Faktoren, wie schon bestehender Zinsen oder Abschreibungen, ein Defizit bleibt. Das müsse ebenso bedient werden. Auch und zusätzlich zu den Kosten eines interkommunalen Neubaus an anderer Stelle, wie dies schon mal diskutiert wird", erklärt van Beek.
"Die uns bekannten guten Besucherzahlen, öffentlicher Badebetrieb zusammengefasst mit Vereinen, Schulen, LVR-Klinik, Rheumaliga und andere sind es rund 80 000 Besucher, sind Beleg für die Attraktivität des Bades", sagt der SPD-Chef.
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