Kreis Kleve: Sportfest für Studenten
VON MATTHIAS GRASS - zuletzt aktualisiert: 14.09.2010Kreis Kleve (RPO). Eine Woche vor Semesterbeginn startet die Einführungswoche für die Erstsemester. Sie wurde erstmals von den Studenten organisiert, führt durch die Kneipen und die Standorte. Großer Abschluss für alle im Klever Stadion.
Vor Studienbeginn gibt es ganz profane Dinge zu lösen: Wo kann ich wohnen, wo ein Bier trinken oder eine preiswerte Pizza essen? Wer sind überhaupt die anderen Studenten und wie sieht die Stadt aus, in der ich studiere? Wer kann mir was übers Studium erzählen – oder über die Sitten in dem fremden Land?
"Wir haben Antworten auf diese Fragen", sagen Karina Radvan und Adam Pietzka aus Kleve, Dominik Dietrich und Rebecca Schneider aus Kamp-Lintfort und nicht zuletzt Ramona Steiner aus Emmerich. Sie haben die "Einführungswoche für Erstsemester" an der Hochschule Rhein-Waal organisiert, die am 20. September in der Woche vor Semesterbeginn an den drei Standorten starten wird und am Donnerstag in einem gemeinsamen großen Sportfest im Stadion des 1. FC Kleve für alle Studierenden endet.
Sportfest und Minister
Beim Sportfest am Donnerstag rollt nicht nur der Ball – anschließend ist die große Semesterfete, es warten Preise. "Da haben uns die vielen Sponsoren geholfen, unter anderem die Sparkassen, die Volksbank, Allround Sports und nicht zuletzt der Förderverein", sagen Radvan und Pietzka. Es gibt Preise vom Freiflug ab Weeze bis zu vielen Kinogutscheinen fürs Klever Tichelparkkino.
Kneipentour und Rallye
"Vorher lernen sich die Studierenden der einzelnen Standorte kennen – bei den Kneipentouren und den Stadtrallyes in Kleve, Kamp-Lintfort und Emmerich", sagt Karina Radvan. Dort geht's montags durch die Kneipen, die montags teils extra für die Studenten geöffnet haben, sagen die Organisatoren. Dort wird in Kleingruppen gefeiert, werden Spiele organisiert. In Kleve haben Pietzka und Radvan sogar Stadtmarketing und NIAG mit ins Boot geholt: Die Kneipentour wird mit dem City-Train die vier ausgesuchten Kneipen in der Ober- und der Unterstadt verbinden. Dienstag startet die Stadtrallye.
"Da sind, wie schon bei der Kneipentour, auch Tipps mit drin: Zum Beispiel wo find' ich das beste Eis in Emmerich", sagt Ramona Steiner. Sie wird zwar in Kleve studieren, kennt sich als Emmericherin aber bestens in der Stadt am Rhein aus. Für alle gibt es bei der Kneipentour in den Städten jeweils einen Gutschein für ein Getränk.
Mittwoch informieren dann an den Standorten über 30 Tutoren die neuen übers Studium, über Wohnungssuchen und beantworten Fragen, in kleinen Gruppen oder in Einzelgesprächen. "Weil wir ja internationale Studiengänge haben und dann auch die ausländischen Studierenden da sind, werden wir hier auch in Englisch beraten", sagt Radvan. Pietzka hat dazu eine Liste mit Wohnungen und Maklern zusammengestellt.
Dennoch: "Die Wohnungssuche ist nicht einfach – man ist am Niederrhein noch nicht so richtig auf Studenten eingestellt", sagen Pietzka und Dietrich. Es gibt zu wenig kleine Wohnungen und die großen Wohnungen lassen sich oft nicht für Wohngemeinschaften aufteilen. Auch das gilt für alle drei Standorte. Auch wenn noch keiner weiß, wie viele Studenten kommen (die Anmeldefristen laufen noch) – es werden deutlich mehr sein, als bis jetzt. Und nicht wenige brauchen Wohnraum ...
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