Kleve: Stellschrauben der Politik
zuletzt aktualisiert: 30.08.2008Kleve (RPO). Seit über 40 Jahren läuft die Klever Konzertreihe - auch das ein Beleg für das kulturelle Selbstbewusstsein Kleves, sagt Sigrun Hintzen, die die Konzerte inzwischen übernommen hat. Wichtig für Konzerte – und für andere Kulturevents – sei aber eine vorzeigbare Stadthalle. „Da hapert es“, sagt Hintzen. Und alle nicken. Dabei gibt es inzwischen nach RP-Informationen einen Sanierungsvorschlag des Architekturbüros Ader und Kleemann, der sogar trotz einer Grundsanierung die gute Akustik der Halle unangetastet lässt. Aber es geht nicht weiter. Annette Wier, Kultur- und Schulamtsleiterin: „Die Stadt muss derzeit die Projekte, die anstehen, nach und nach abarbeiten. Auch wir warten darauf, dass die Stadthalle saniert wird - aber derzeit sind eben zuerst die Schulen dran“. Grundzufrieden mit der Unterstützung der Stadt ist Klaus Hommel in Sachen Museumserweiterung Kurhaus: „Wir freuen uns auf diesen Bau“.
Hans Geurts brachte die Diskussion um Unterstützung kultureller Ereignisse auf den Punkt: „Sie müssen sehen, dass sie ihre Fürsprecher dorthin bringen, wo die Stellschrauben gedreht werden“. Sprich: In die entsprechenden politischen Gremien.
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