Kleve: Streetdance von den "Crazy Steps"
VON HELMUT VEHRESCHILD - zuletzt aktualisiert: 10.11.2008Kleve (RPO). Eine Premiere der besonderen Art feiert am Donnerstag, 4. Dezember, um 19.30 Uhr in der Stadthalle „Made in Kleve“, ein lokaler Jahresrückblick, präsentiert von Sparkasse Kleve und Presseclub Kleve.
„Im Mittelpunkt stehen Menschen aus der Region, die für Schlagzeilen gesorgt oder sich durch ihr Engagement in verschiedensten Bereichen verdient gemacht haben“, sagt Wilfried Röth, Vorstandsmitglied der Sparkasse Kleve und neben Lothar Quartier, der dem Abend seinen Namen gab, einer der Hauptinitiatoren. Höhepunkt wird der Auftritt der Kölner Kult-Band „Bläck Fööss“ sein.
Zwischen den Talkrunden sorgen Showacts lokaler Gruppen für Auflockerung. Eine davon sind die „Crazy Steps“, die in diesem Jahr überaus erfolgreich waren. Sie qualifizierten sich für die Streetdance-Weltmeisterschaft in Las Vegas. Im Karl-Leisner-Jugendheim, kurz Kalle genannt, fanden die Jungs mit den Künstlernamen Sisco, Tonio, Junior, Flawio, 2Funky, Justin und Amigo vor vier Jahren zueinander und werden seitdem von Kalle-Leiter Frank Rensing betreut, der sich um den organisatorischen Teil kümmert.
„Durch den Film Streetstyle sind wir seinerzeit auf diese Musikrichtung aufmerksam geworden und haben unsere HipHop-Gruppe gegründet“, erzählt der 19-jährige Sisco. Dreimal wöchentlich treffen sich Jungs zum Training im Kalle, um die Choreografie kümmern sich Tonio und Scisco. Zwei Jahre dauerte es, bis die Crazy Steps ihr beachtliches tänzerisches Niveau erreichten. „Wir haben sehr viel Zeit investiert“, sagt Scisco.
Die Jugendlichen kommen überwiegend aus dem ehemaligen Jugoslawien, ein Deutscher komplettiert die „Crazy Steps“. Die ersten Erfolge stellten sich rasch ein. 2007 wurde die Gruppe Deutscher Vizemeister, in diesem Jahr wiederholten sie den Erfolg und qualifizierten sich für die Weltmeisterschaft in Las Vegas. 33 Gruppen aus aller Welt gingen im Spielerparadies an den Start, die Jungs aus Kleve waren eine Woche dabei.
Weil einem Gruppenmitglied das USA-Visum verweigert worden war, musste die Show binnen kürzester Zeit komplett umgestaltet werden. Im nächsten Jahr soll ein neuer Anlauf genommen werden.
Karten für „Made in Kleve“ gibt es zum Preis von 12,50 Euro in allen Geschäftsstellen der Sparkasse Kleve. Man sitzt an Tischen mit Bewirtung.
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