Kleve: Zyfflich: Als der Schmied noch die Pferde beschlug
zuletzt aktualisiert: 27.12.2008Kleve (RPO). kranenburg-zyfflich (RP) In erster Linie war es das bevorstehende 1.000 jährige Bestehen der St. Martinskirche, das die Zyfflicher 1996 veranlasste, einen Heimatverein zu gründen. Historiker stellten später fest, dass die wahrscheinliche Gründung der Stiftskirche im Jahr 1017 stattfand und das Jubiläum somit in weiter Ferne rückte.
Der Verein wurde von „Dorfgemeinschaft“ in „Geschichts- und Heimatverein“ umbenannt und verlegte sich zunehmend darauf, den Satzungszweck „Förderung des Dorfgemeinschaftslebens durch Vermittlung der Dorfgeschichte“ umzusetzen.
Weihnachten 1999 erschien dann zum ersten Mal die Schrift „Beiträge zur Chronik Zyfflichs“ in einer Auflage von 200 Stck. Seither informiert die Schriftenreihe des Vereins einmal jährlich über Geschichte und Geschichten des Düffeldorfes.
Mit finanzieller Unterstützung des Förderkreises für Geschichte und Mundart im Kreis Kleve e.V., „För Land en Lüj“ gelang es, das Heft ansprechend zu gestalten und für jedermann bezahlbar auf den Markt zu bringen.
300 Stück Auflage
In diesen Tagen wurde das Heft Nr. 10 in einer Auflage von nun 300 Stück herausgegeben. Das Jubiläumsheft erinnert mit Bildern an die „Gute alte Zeit“ im Dorf mit der mächtigen, alles überragenden Kirche. Zur Thematik „Häuser in Zyfflich – früher und heute“ haben die Redakteure historische Bilder mit hinaus ins Dorf genommen, haben sich etwa dort positioniert, wo damals der Fotograf gestanden hat und auf den Auslöser gedrückt.
War das Martinsdorf damals schöner - wäre Zyfflich damals auch Golddorf geworden? Darüber können sich Interessierte nun ein Bild machen. Sicher ist, dass durch gemeinnützige und die Dorfgemeinschaft fördernde Arbeit Dorfvereine das Gänse- und Storchendorf damals wie heute Zukunft hat.
Die aktuelle sowie einige ältere Schriften können für 3 bei Achim Tebartz, Tel. Nr. 02826-8410 erworben werden.
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