Neukirchen-Vluyn: "Am Rande des Wahnsinns"
VON SABINE HANNEMANN - zuletzt aktualisiert: 19.02.2010Neukirchen-Vluyn (RPO). Zum sechsten Mal bietet das Julius-Stursberg-Gymnasium einen Varieté-Abend. Überraschung, Spannung und ein abwechslungsreiches Programm versprechen schon jetzt die Macher. Der Erlös fließt in die Abi-Kasse.
Aufführungen
Am Donnerstag, 25., und Freitag, 26. Februar, steht das JSG am Rande des Wahnsinns. Einlass ins Labor (Aula) ist um 18.30 Uhr, um 19 Uhr beginnt das dreistündige Programm. Der Eintritt kostet sechs Euro für Erwachsene, vier Euro für Schüler. Der Vorverkauf lief so gut, dass es nur noch Restkarten an der Abendkasse gibt.
Tradition haben die Varieté-Veranstaltungen, die von der jeweiligen Jahrgangsstufe 12 des Julius-Stursberg-Gymnasiums für die Abiturenten veranstaltet werden. In diesem Jahr soll alles noch bunter, abstrakter und völlig anders werden, ist zu hören. Das Motto lautet daher "Am Rande des Wahnsinns" und wird die Besucher in die eher künstliche Laborwelt, eine Parallelwelt, entführen.
"Man stelle sich also ein Labor vor, in dem ein Versuch schief gelaufen ist. Die Normalität ist auf Null, und durch unsere verschiedenen Acts auf der Bühne kommt allmählich die Energie zurück, so dass der Weg zurück in alte Welt gelingt", erläutern Katrin Bongert (18) und Vivien Scheffran (17) die künstlerische Ausgangssituation. "Wir freuen uns darauf", fügen die beiden Zwölft-Klässlerinnen hinzu. Und für den Hunger zwischendurch gibt es nicht nur Brötchen.
Über 200 Schülerinnen und Schüler sind beteiligt und wollen ein abwechslungsreiches Programm bieten. Die einzelnen Schülerbeiträge aus allen Jahrgängen, sei es Tanz, Gesang oder Akrobatik, sind vorab gecastet worden. Das Programm soll schließlich ausgewogen sein.
Seit den Sommerferien haben die einzelnen Gruppen geprobt. Ein enges Netz über Finanzen bis hin zur Dekoration funktioniert wieder, Know-How liefert die inzwischen fünfjährige Erfahrung mit Veranstaltungen dieser Art. Dabei ist ein dreistündiges Programm entstanden, das bis zur Pause schon 14 Programmpunkte bringt.
Auflagen der Stadt beachten
Bereits die Vorbereitungen sind eine Herausforderung, "denn die städtischen Auflagen für eine Veranstaltung dieser Größe haben sich stark erhöht", erklärt Lehrerin Stephanie Wenzel, die mit der Kollegin Renate Frisch die Vorbereitungsphase koordiniert. Parkplätze müssen genau ausgewiesen sein wie auch aus sicherheitstechnischen Gründen im Schulgebäude die genaue Platzierung verschiedener Stände.
Wenzel: "Die Schülerteams mussten sehr viel Organisatorisches im Vorfeld leisten." Gespannt kann man also darauf sein, wie sich eine Schule in ein Labor verwandelt, in dem es drunter und drüber geht. Bereits in den letzten Jahren hat sich die Varieté-Veranstaltung zum Publikumsmagneten entwickelt, dem sich Eltern, Freunde und Lehrer kaum entziehen konnten. "Wir könnten mehr Veranstaltungstermine anbieten", meint Schuleiter Siegfried Reimers, der sich ebenfalls vom Programm überraschen lassen will, denn aus den Orgateams dringt wenig Information nach außen. Schließlich soll es ja spannend bleiben. Wie in den Vorjahren bleibt es jedoch bei zwei Veranstaltungen. Der Erlös fließt in die Abikasse.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum




