Moers: Barmer GEK wächst weiter
zuletzt aktualisiert: 08.02.2012Moers (RP). Fast 600 neue Mitglieder hat die Krankenkasse im vergangenen Jahr in Moers hinzugewonnen. Darunter sind viele Angestellte, Auszubildende und Studierende. Auch 2012 wird kein Zusatzbeitrag erhoben.
Für Bezirksgeschäftsführer Matthias Czelustek ist die positive Entwicklung ein deutlicher Beweis für den "erstklassigen Service und die Leistungsstärke" der Barmer: "Zufriedene Kunden sind die besten Werbeträger unseres Unternehmens – denn sie empfehlen uns gerne weiter. Dies ist einer der Gründe unseres Erfolges." Die Barmer betreut – nach der Fusion mit der GEK damit über 20 000 Versicherte in Moers, Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn.
"Wir wollen erste Adresse bleiben"
"Wir werden alles daran setzen, für unsere Kunden die erste Adresse für Gesundheit zu bleiben. Dabei setzen wir neben der Ortsnähe unter anderem auf unsere Kompetenz in Sachen Gesundheit. Die Barmer GEK setzt sich mit vielen sinnvollen Präventionsangeboten besonders dafür ein, dass ihre Versicherten gesund bleiben", so Czelustek. Ein Beispiel hierfür seien zahlreiche Maßnahmen zum Betrieblichen "Gesundheitsmanagement" in Firmen der Umgebung von Moers.
Die Ausgaben der Barmer für die medizinische Versorgung ihrer Versicherten sind in 2011 um 2,14 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen und liegen jetzt im Durchschnitt bei 2448,91 Euro pro Versichertem.
Hauptleistungsbereich sind nach wie vor die Krankenhäuser. Allein für die stationäre Behandlung gibt die Barmer durchschnittlich 805,04 Euro aus. Die Schlüsselposition liegt laut Czelustek in der Prävention: So habe die Kraneknkasse mit ihrem Kinder- und Jugendprogramm die gesetzlich fixierten Früherkennungsuntersuchungen ausgeweitet.
Zusätzlich biete sie Kindern drei Gesundheitschecks und Jugendlichen eine weitere Früherkennungsuntersuchung an. "Damit werden in Kooperation mit dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte Lücken im allgemeinen Programm der sogenannten U- und J-Untersuchungen geschlossen, etwa vor dem Beginn des Kindergartenbesuches und während der Grundschulzeit", betont der Bezirksgeschäftsführer. 546 000 U- und J- Untersuchungen wurden 2011 bundesweit von der Barmer GEK bezahlt.
Dafür wurden 17 Millionen Euro aufgewendet. "Als Krankenversicherung sind wir bestens für die Zukunft gerüstet", so Czelustek, der seit Jahren die Geschicke der Barmer GEK in Moers leitet. Auszeichnungen im großen Focus Money Krankenkassenvergleich gehören schon zum Standard. Allerdings arbeite man weiter beständig an weiteren Verbesserungen. So habe man gerade bundesweit die kostenlose Erreichbarkeit vom Handy und auch vom Festnetz aus eingeführt.
Übrigens: Die Barmer GEK wird auch in 2012 keinen Zusatzbeitrag erheben, da sie gut gewirtschaftet hat.
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